SPD-Parlamentarier fordern Land auf, die Varianten für den Neubau der Bergshäuser Brücke zu präzisieren

Abgeordnete zu A44: Hauptziel ist weniger Lärm

Fuldabrück. Der Neubau der Bergshäuser Brücke bietet nach Einschätzung der SPD-Abgeordneten Ulrike Gottschalck (Bundestag) und Timon Gremmels (Landtag / beide Niestetal) die „historisch einmalige Chance“, den Trassenverlauf der A44 im Bereich Fuldabrück zu optimieren und dadurch die Bewohner von Bergshausen zu entlasten.

Bund, Land und die Gemeinde Fuldabrück müssten diese Gelegenheit nutzen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Parlamentarier. Wie berichtet, sind für den Neubau der Bergshäuser Brücke drei Varianten im Gespräch: Variante 1 entspricht dem heutigen Standort. Variante 2 verläuft südlich der heutigen Brücke und trifft am Umspannwerk auf das Autobahndreieck Kassel-Süd. Variante 3 schwenkt am heutigen Westrand der Brücke deutlicher nach Süden und stößt am Kiliansblick auf die A 7.

Die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil müsse jetzt die drei Varianten präzisieren und der Öffentlichkeit die Vor- und Nachteile aufzeigen, fordert der Abgeordnete Gremmels. Seiner Einschätzung nach spricht viel für die Variante 2, die auch die Gemeinde Fuldabrück bevorzugt. Ziel aller Überlegungen müsse es sein, die Lärmbelastung für die Bevölkerung zu reduzieren. (ket)

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