Mit einer kleinen Feier starteten Abriss und Neubau der Kindertagesstätte Talrain

Abschied mit Luftballons

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Die Kinder machten den Himmel für einige Minuten bunt: Die Mädchen und Jungen gaben mit Luftballons die Auflassung zum Abriss des alten Talrain-Gebäudes. Fotos:  Grigoriadou

Baunatal. Rote, grüne, gelbe und blaue Luftballons ließen die Kinder des Kindergartens Talrain in Großenritte in die Luft steigen. „Mach’s gut“ und „Tschüss“, riefen die Mädchen und Jungen hinterher. So verabschiedeten sie sich von ihrem alten Kindergarten. Das war ihre Art, den Startschuss für den Abriss des alten Gebäudes, das nach vier Jahrzehnten marode ist, und den Neubau des Hauses zu geben.

Erster Spatenstich

Bürgermeister Manfred Schaub und Talrain-Leiterin Sabine Hammerschmidt drückten ein paar Kindern Schaufeln in die Hand, und schon gab es den ersten Spatenstich. „Ich habe hier elf Jahre gearbeitet und bin schon etwas traurig. Eine Kollegin war sogar 35 Jahre in diesem Gebäude tätig“, sagte Sabine Hammerschmidt. „Sie hat den Anfang des alten Gebäudes miterlebt und jetzt noch den Neustart. Das finde ich toll.“

Ab Oktober soll das Gebäude neu und größer entstehen. Gebaut wird nach Plänen des Kasseler Büros Roller-Architekten.

Geplant ist ein zweistöckiger Trakt mit Platz für fünf Gruppen inklusive Nebenräumen. Besonders wichtig ist den Kindern, die Wünsche äußern konnten, eine große Freifläche vor dem Kindergarten, das haben die Architekten berücksichtigt.

In der Zwischenzeit ist der Kindergarten in zwei ältere Gebäude der Langenbergschule und in drei Container gezogen. „Vor dort aus, können die Kinder den Bau mitverfolgen“, sagt Sabine Hammerschmidt.

Drei Millionen Euro

Knapp drei Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau. Ende 2013 soll das neue Haus bezugsfertig sein.

„Um das pädagogische Konzept der Stadt Baunatal auch umsetzen zu können, brauchen wir viel mehr Platz“, sagt Sabine Hammerschmidt. „Wir haben Zusatzangebote, die ohne die nötigen Räumlichkeiten nicht umsetzbar sind.“ Daher sei der Neubau klar gerechtfertigt.

Von Anthoula Grigoriadou

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