Partygäste feierten mit Skiclub Schmandhasen

Abtanzen bis die Scheune bebt

Wiedersehen bei der Megaparty in der Scheune: Jarek Jeschka (von links), Larissa Reinelt, Kevin Wallwey, Laura Heillmuth, Patrick Gebhardt, Lucie Dudekl, Daniel Griksch und David Wicke (vorn links mit gerecktem Daumen) hatten viel Spaß miteinander. Fotos: Dilling

Baunatal. Vergnügt wiegt sich Stephan Meyer unter dem großen Partyzelt am Stehtisch im Rhythmus der Popmusik, die nebenan in Wimmels Schiere aus großen Lautsprechern wummert.

Die Uhr rückt auf elf vor und Meyer muss schon in sechs Stunden auf der Kanzel stehen. Der Laienprediger (Prädikant) eröffnet am Ostersonntag in Niederzwehren um sechs Uhr den Osternachtgottesdienst. Wegen der Zeitumstellung wird Meyer nicht viel Schlaf bekommen. Doch das stört ihn nicht, die große Party will er um keinen Preis verpassen.

Dabei sein ist alles, das gilt wohl für die meisten Besucher der Fete in Wimmels Schiere, die die Schmandhasen am Ostersamstag veranstalteten. „Leute, die man jahrelang nicht gesehen hat, trifft man hier garantiert wieder“, sagt Patrick Gebhardt, der mit seinen Freunden draußen in der eisigen Luft sein Bier genießt. Der in Ingolstadt stationierte Berufssoldat hat Urlaub von der Truppe genommen, um die Party in der Scheune nicht zu verpassen und seine Freundin, die in Großenritte wohnt, wiederzusehen.

Die einen führen nette Gespräche im Partyzelt, die anderen wollen Abtanzen bis die Scheune bebt. Mit fortschreitendem Abend wird der Platz zum Tanzen allerdings immer enger. Das Diskjockey-Team Warp Neun aus dem Schwalm-Eder-Kreis heizt die Stimmung an. Diethelm Gück, Vorsitzender des Skiclubs Schmandhasen, sieht es mit Wohlgefallen. Es seien wegen des eiskalten Wetters wohl nicht ganz so viele Gäste wie üblich gekommen, sagt er, doch etwas mehr als 1000 Feiernde seien es immer noch, schätzt er.

Party des Skiclubs Schmandhasen

Für die 65 ehrenamtlichen Helfer des Clubs an Kasse, Theke und Bratwurststand bedeutet das Akkordarbeit. Und am nächsten Morgen muss schon alles abgeräumt und abgeklemmt werden: Scheinwerfer, Wasserleitungen, Stromaggregate. Die Schmandhasen machen das gern, dient die Fete doch einem guten Zweck. Der Erlös kommt über das Kuratorium Stadt und Landkreis Kassel behinderten Menschen in der Region zugute.

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