Untere Wasserbehörde des Kreises rät Gemeinden: Thema nicht auf die lange Bank schieben

Abwasserkanäle besser zügig prüfen

Gabriele Lemmer

Kreis Kassel. Bis 2024 müssen alle privaten Wasser- und Abwasserkanäle auf ihren Zustand überprüft sein. Um die dafür notwendigen rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, empfiehlt die Untere Wasserbehörde des Landkreises Kassel den Gemeinden, das „Thema nicht auf die lange Bank zu schieben“.

Die Leiterin der Abteilung Wasser- und Bodenschutz beim Landkreis, Gabriele Lemmer, teilt in diesem Zusammenhang mit, dass die Aufgabenstellung für die Kommunen durchaus umfangreich sei. Es müssten die entsprechenden Satzungen beschlossen werden, der Zeitplan für die Umsetzung der Untersuchung müsse aufgestellt werden, und die Hauseigentümer müssten über die Untersuchungen informiert werden. Hier mit Blick auf die Frist für den Abschluss aller Kontrollen noch abzuwarten, könne sich später rächen.

Lemmer: „Um die Einhaltung der Fristen für die gesamte Kommune sicherzustellen, sollte man möglichst früh beginnen.“ Da für Trinkwasserschutzgebiete verkürzte Fristen gelten, sei insbesondere hier ein schnelles Handeln erforderlich.

Seit 1. Januar 2010 läuft das Intervall für die regelmäßig anstehende Wiederholungsprüfung für öffentliche Abwasserkanäle und -leitungen. Jeweils bis Ende März müssen die Kommunen an den Landkreis über die Untersuchungen berichten.

Frühestens Ende März 2012 rechnet die Wasserbehörde damit, einen ersten Hinweis zu bekommen, wie weit die Gemeinden hinsichtlich der Untersuchung der privaten Zuleitungskanäle sind. (eg)

Archivfoto: nh STICHWORT

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