Interessengemeinschaft Historische Landmaschinen richtet in Espenau ersten historischen Feldtag aus

Ackerpflügen wie anno dazumal

Laden zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein: Auf den ersten Espenauer Feldtag freuen sich: Adolf Krug, Jürgen Waldeck, Axel Waldeck, Dieter Hobein, Heiko Missal, Jürgen Mantel, Matthias Vogel und Hans-Georg Koch. Foto: Sommerlade

Espenau. Eine Zeitreise in die Geschichte der Landwirtschaft zu organisieren - diese Idee hatten Adolf Krug und seine Mitstreiter der Interessengemeinschaft Historische Landmaschinen Espenau schon seit Längerem. Als die befreundeten Landwirte dann anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gemeinde Espenau gemütlich beisammen saßen, wurden die zunächst vagen Vorstellungen schnell konkret.

Mit dem ersten historischen Feldtag auf dem Stoppelfeld an der Straße „Zum Lohbachsfeld“ in Hohenkirchen werden die zwölf Mitglieder der 2010 gegründeten Interessengemeinschaft ihr Vorhaben am Sonntag, 18. September ab 10 Uhr, in die Tat umsetzen.

Menschen bei der Feldarbeit

„Wir möchten mit unserer Veranstaltung den Besuchern einen Einblick in die Zeit geben, als Pferde schwere Lasten ziehen und Menschen bei der Feldarbeit noch kräftig Hand anlegen mussten“, erklärt Hans-Georg Koch. „Das ist sicher für alle Gäste sehr interessant, da kaum noch jemand die historischen Gerätschaften oder Arbeitsweisen kennt.“

Mit Pferd und Pflug

Um diese den Besuchern näher zu bringen, haben sich die Organisatoren ein buntes Programm für alle Altersgruppen einfallen lassen. Von der Bodenbearbeitung mit Pferd und Pflug über die Arbeit mit Kleintraktoren samt den entsprechenden Gerätschaften bis hin zur aktuellen Landtechnik wird den Besuchern in anschaulicher Weise die breite Palette der landwirtschaftlichen Entwicklungsgeschichte präsentiert.

„Wir laden alle interessierten Bürger ein, die über Jahrhunderte geprägte Ackerbaukultur live mitzuerleben“, sagt Jürgen Waldeck. Ob bei der Ausstellung der Traktoren, den diversen Kutschfahrten mit Vorführungen oder dem Stoppelfeld-Pflügen-für Jedermann - bei allen Aktionen werden den Besuchern Einblicke in den landwirtschaftlichen Lebens-und Arbeitsalltag der vergangenen Jahrhunderte gewährt.

Zahlreiche Besucher

Die Organisatoren hoffen auf zahlreiche Besucher. „Wir haben viel Zeit und Mühe in die Vorbereitungen investiert. Schön wäre, wenn sich beim ersten Espenauer Feldtag viele Menschen auf dem Stoppelfeld einfinden. Das wäre für uns alle der schönste Lohn. Und dann könnten sich die Feldtage eventuell auch in Espenau etablieren“, stellt Heiko Missal in Aussicht.

Von Martina Sommerlade

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