200 Teilnehmer der Kinderferienspiele in Hoof: Jede Gruppe hat sich einen Namen ausgedacht

Affenbande erobert den Sportplatz

Formel Ferienspiele: Silas Amelung (von links), Lucas Ihme, Ben Spohr und Tim Hoffmann beim Rennfahren. Fotos: Surina

Schauenburg. Märchen stehen im Mittelpunkt der Schauenburger Ferienspiele. Darum haben sich auf dem Sportplatz in Hoof rund 200 Kinder in 13 Gruppen mit Namen aus bekannten Märchen organisiert. Für die Dauer von 14 Tagen bleiben die Jüngsten im Gruppenverband organisiert.

Abwechselnd nehmen die Gruppen am Programm, welches im Voraus erarbeitet wurde, teil. Gestern wurden Stöcke im Wald geschnitzt, auf denen gegen Mittag selbst gemachtes Stockbrot gegrillt wurde.

Zwerge am Wegesrand

„Auch im Wald wird das Märchenthema fortgeführt“, sagt Betreuerin Kirsten Moser. Zwerge warteten am Wegesrand und erzählten den Kindern Geschichten aus vergangenen Zeiten. Gleichzeitig eroberte die selbst ernannte Affenbande den Sportplatz in Hoof. Auf kleinen, roten mit Handpedal betriebenen Fahrzeugen flitzen die Jungs über den Asphalt, während die Mädchen beim Flechten mit sogenannten Scooby-Doo-Bändern ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Größeren haben Schutz im Schatten des Zirkuszeltes gesucht. In riesigen Kreiseln, in denen eine Person Platz findet, um sich um die eigenen Achse zu drehen, sitzen sie und führen Gespräche.

Vier Betreuer pro Gruppe

Betreut werden die Kinder von 50 ehrenamtlichen Betreuern. „Jeder Gruppe stehen vier Betreuer zur Seite“, sagt Kirsten Moser vom Jugendpfleger Schauenburg. Sie freut sich über das ehrenamtliche Engagement der Schüler und Studenten, die auf die Kinder aufpassen. Gerade weil in diesem Jahr sehr viele junge Kinder an den Spielen teilnehmen, sei es wichtig, eine gute Aufsicht gewährleisten zu können. Moser vermutet, dass immer mehr Familien auf die Einkommen beider Elternteile angewiesen seien und ihre Kinder deshalb immer früher zu den Spielen anmelden. In den vergangenen Jahren habe es meist zwei Gruppen mit Sechs- bis Achtjährigen gegeben. In diesem Jahr seien es sechs Gruppen.

Während der zweiwöchigen Spiele stellen sich auch Vereine aus den umliegenden Kommunen vor. So waren bereits die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz dort. Dieses Mal wird ein Tennisverein den Kindern schlagkräftige Argumente liefern, um sich für diesen Sport zu interessieren.

Weiter sind Bastelaktionen zu typischen Märchensymbolen wie Kronen, Zepter und Drachenhüten geplant. Zum Ende der Spiele findet eine Märchendisco statt, auf die sich die Kinder bereits heute freuen.

Ausflug geplant

Für die letzten beiden Tage ist ein Ausflug zur Sababurg geplant. „Mit 200 Kindern ist es nicht leicht, ein geeignetes Ziel zu finden“, sagt Moser. Weiter wie zum Edersee seien sie während der Ferienspiele bisher noch nicht gekommen.

Von Diana Surina

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