"Ich muss nicht Nachsitzen"

Schlechte Note auf abgeordnetenwatch.de: Das sagt Viesehon

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Bundestagsabgeordneter Thomas Viesehon (CDU)

Beim alljährlichen Test der Internetplattform abgeordnetenwatch.de hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon aus Volkmarsen eine schlechte Note erhalten. Wir fragten nach.

Bei der Internetplattform abgeordnetenwatch.de schneiden Sie nicht so gut ab. Dort heißt es, von zwölf Fragen hätten Sie nur zwei beantwortet. Was sagen Sie zur Note „mangelhaft“? 

Thomas Viesehon: Diese Auswertung ist falsch. Wer auf der Plattform nachschaut, stellt fest, dass ich in den letzten zwölf Monaten lediglich von vier Fragestellern kontaktiert worden bin. Alle vier haben eine Antwort erhalten.

Was halten Sie von der Plattform? 

Viesehon: Die Internetplattform geht davon aus, dass der Kontakt zu den Abgeordneten nur über dieses Portal laufen kann. Tatsächlich bin ich aber auf vielen Wegen direkt erreichbar. Ich wähle bewusst den Weg des direkten Kontaktes zu Bürgern meines Wahlkreises. Jede Anfrage ist verschieden und sollte individuell beantwortet werden.

Wie bürgernah sind Sie? 

Viesehon: Bürgernähe ist mir besonders wichtig. Von daher biete ich neben den Kontaktmöglichkeiten über E-Mail, Post und Facebook eine Vielzahl von Bürgersprechstunden an. Im vergangenen Jahr waren es ein gutes Dutzend. Im Übrigen habe ich im vergangenen Jahr Hunderte Bürgeranfragen schriftlich sowie mündlich direkt beantwortet. Außerdem stehe ich im ständigen Kontakt mit Bürgern bei den vielen öffentlichen Veranstaltungen in meinem Wahlkreis. Wer aus der falschen Bewertung durch abgeordnetenwatch.de den Schluss zieht, ich müsse in Sachen Bürgeranfragen nachsitzen, irrt gewaltig.

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