Ahnatal saniert Baumgartenweg und Weidenweg

Machten sich ein Bild über die Bauarbeiten: Vorarbeiter Karl-Otto Schwäbe (von links), Dirk Riedl vom Bauamt der Gemeinde, Ulrich Fincke von der Bauleitung der Firma Rohde und Carsten Zischkau von der Bauüberwachung und Planung des Ingenieurbüros LZU.

Ahnatal. Starke Nerven benötigen derzeit die Anwohner des Ahnataler Weidenwegs im Ortsteil Weimar: Täglich rollen schwere Baumaschinen durch ihre Straße und brechen Teile des Asphalts auf. Hintergrund ist eine Baumaßnahme der Gemeinde zur Erneuerung der Kanalisation.

Um nicht den doppelten Aufwand zu haben und um zugleich Kosten zu sparen, hat die Gemeinde dabei die Kanalarbeiten für die Baumaßnahme am Baumgartenweg und die am Weidenweg zusammengefasst.

Am Baumgartenweg wurde ein Mischwasserkanal auf 90 Metern Länge bereits erneuert. Am Weidenweg wird derzeit auf 400 Metern ein neuer Kanal verlegt, zudem gibt es eine Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung auf 450 Metern Länge.

Damit die Anwohner zu ihren Häusern gelangen können, wird stets nur ein rund 50 Meter langes Stück der Straße aufgerissen. So wandert die Baustelle durch den Weidenweg, ohne dabei Zufahrten langfristig zu blockieren. Insgesamt hat die Gemeinde im Haushalt 1,3 Millionen Euro für die Baumaßnahme veranschlagt, die bis zum Dezember abgeschlossen sein soll.

Für die Arbeiten ist die Korbacher Firma Rohde Tief- und Straßenbau verantwortlich. Die Planung und Bauüberwachung trägt das Ahnataler Ingenieurbüro Lüpke + Zischkau. In Absprache mit der Gemeinde gibt es eine Kooperation, die es den Anwohnern während der Bauzeit so angenehm wie möglich machen soll.

Schwere Baugeräte: Abschnittsweise wird der Weidenweg aufgebaggert, um die Ver- und Entsorgungsleitungen zu erneuern. Fotos: Kisling

„Wenn sich Anwohner an uns wenden bezüglich Umzug oder anstehender Ereignisse, versuchen wir darauf Rücksicht zu nehmen“, erklärt Dirk Riedl von der Verwaltung, der für den Hoch- und Tiefbau der Gemeinde verantwortlich ist.

Die Baustelle nutzt auch die EAM, um ihre Stromanschlüsse zu erneuern und eine Gasversorgung einzurichten. Während sich die gemeindliche Baumaßnahme rein auf den öffentlichen Raum bezieht, erneuert die EAM beim vorliegenden Einverständnis der Bewohner auch die Hausanschlüsse.

Enttäuscht ist die Gemeindeverwaltung darüber, dass sich die Telekom nicht an der Maßnahme beteiligt und beispielsweise keine besseren Internetleitungen verlegt. Laut Telekom würde sich der Aufwand nicht lohnen, sodass man keinen Handlungsbedarf sehe.

Seitens des gemeindlichen Bauprojektes ist man zufrieden mit dem bisherigen Stand der Erneuerungen. „Wir liegen sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan“, meint Carsten Zischkau.

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