3000 Besucher

Aussteller bei Ahnataler Gewerbeschau wollen Geschäfte im Ort stärken

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Dinge zum Wohlfühlen: Rita Sauvan-Gilfert (von links) und Gabriele Küsthardt vom Ahnataler Tee Kontor Kerzen präsentierten Lothar und Petra Kück ihre Teesorten sowie verschiedene Accessoires.

Ahnatal. Die Initiatoren der Ahnataler Gewerbeschau hatten sich einiges einfallen lassen, um ihre Gäste zu unterhalten. Rund 3000 Besucher aus Ahnatal und Umgebung fanden innerhalb der zwei Ausstellungstage nach Schätzungen von Organisator Detlef Weidemann den Weg in den Ahnataler Bürgersaal.

Der Gewerbeverein hatte zu der Veranstaltung eingeladen und 24 Aussteller aus dem Verein nutzten die Gelegenheit, um sich zu präsentieren. „So bekommen auch die Unternehmen, die nicht an der Hauptstraße liegen und direkt ins Auge fallen, eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen“, erklärte Weidemann die Intention. Bürgermeister Michael Aufenanger betonte den Stellenwert der Werbewirksamkeit für die Gewerbetreibenden: „Wir sind eine Wohngemeinde, aber das Gewerbe ist sehr wichtig für unseren Ort.“

Neben der Eigenwerbung waren die Aussteller vor allem auf die Familienfreundlichkeit bedacht. Friseurin Martina Werner bot Kinderschminken an. Musikalisch stimmte Gerhard Beyer die Besucher mit seiner Drehorgel ein, ehe die Herkules Hillbillies mit einer Squaredance-Vorführung und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr mit seinem Auftritt unterhielten.

Marcel Opretzka bot mit einem 30 Meter hohen Hubwagen luftige Aussichten über Ahnatal an. Für gute Laune sorgten Stelzenmann Immanuel Immergrün und eine Tombola, bei der es einen Ultraleichtflug und eine Ballonfahrt zu gewinnen gab. Seine Geschicklichkeit konnte man bei Landwirt Axel Lecke unter Beweis stellen. Der Gemeindevertreter hatte seinen Bagger zur Verfügung gestellt und an dessen Schaufelarm einen Löffel befestigt. Mit viel Feingefühl konnten Interessierte einen Tennisball in verschiedene Rohre transportieren. „Eine coole Aktion, ich saß zum ersten Mal in einem Bagger“, schwärmte der zehnjährige Jason, der die Herausforderung auf Anhieb meisterte.

Während über die Zaubertricks der Künstler des „Magischen Zirkels“ Alt und Jung staunten, stand beim Nachwuchs eine Hüpfburg im Vordergrund.

Von Tobias Kisling

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