Kreisstraße 30 wird in drei Abschnitten saniert

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Vollsperrung: Aufgrund von Sanierungsarbeiten bleibt die Kreisstraße 30 zwischen Ehrsten und dem Fürstenwalder Betonsteinwerk voraussichtlich bis zum 4. September gesperrt. Die Umleitung führt über Calden, Ahnatal und Wilhelmsthal.

Ahnatal/Calden. Die marode Kreisstraße 30 zwischen Ehrsten und Fürstenwald wird jetzt saniert. In drei Phasen sollen die Arbeiten ausgeführt werden.

Der erste Abschnitt betrifft die Strecke von Ehrsten bis zum Fürstenwalder Betonsteinwerk. Die Strecke ist voraussichtlich noch bis Freitag, 4. September, gesperrt. Der Verkehr wird unter anderem über Ahnatal umgeleitet.

Im zweiten Abschnitt wird die Kreisstraße vom Betonsteinwerk bis zur Ortsmitte Fürstenwald erneuert, abschließend steht die Sanierung des Wirtschaftsweges „Ehrster Bahnhofsweg“ an, der zuvor als Umleitungsstrecke dient.

Landrat Uwe Schmidt: „Mit den drei Bauabschnitten wird erreicht, dass das Betonsteinwerk „Am Birkenhof“ und der Schutzhof Calden während der Bauzeit immer angefahren werden können und die Beeinträchtigungen für den öffentlichen Nahverkehr möglichst gering sind“. Die Gemeinde Calden lasse die Zufahrt und den Parkplatz des Schutzhofes parallel zur Sanierung der Kreisstraße erneuern.

Die Umleitung führt von Ehrsten über die Landesstraße 3214 nach Calden, von dort über die Kreisstraße 46 sowie die Landesstraße 3217 nach Ahnatal, im Anschluss ist das Betonsteinwerk Fürstenwald über die Kreisstraße 30 zu erreichen. Ab Fürstenwald führt die Umleitung über die Landesstraße 3217 nach Wilhelmsthal und weiter über Calden nach Ehrsten.

Zweite Bauphase

Die Baufahrzeuge bleiben im Einsatz: Insgesamt vier Monate werden die Bauarbeiten an der Kreisstraße 30 dauern.

In der zweiten Bauphase ist der Abschnitt vom Betonsteinwerk zur Ortsmitte Fürstenwald betroffen. „Hier wird die Straße während der rund zweimonatigen Bauphase halbseitig gesperrt, und es wird eine Ampelführung eingerichtet“, erläutert Schmidt. Eine Verbreiterung der Straße im rechten Seitenbereich für die Baudauer soll garantieren, dass Busse ohne weitere Beeinträchtigungen fahren können.

Der „Ehrster Bahnhofsweg“ wird anschließend innerhalb von 14 Tagen saniert, hierzu gehören auch die Anschlüsse, Banketten und Böschungen.

Die Kosten für die Erneuerung der Kreisstraße 30 werden vom Kreis übernommen. Sie betragen rund 608 000 Euro. Der Kreis und die Gemeinde Calden teilen sich die Kosten für die Sanierung des Wirtschaftsweges. Der Kreis investiert rund 18 000 Euro. Die Gemeinde Calden übernimmt außerdem die den Schutzhof betreffenden Kosten. Die Gemeinde gibt somit rund 71 500 Euro für die Straßensanierung aus.

Der Auftrag für die rund 1,6 Kilometer lange Strecke ging an ein Straßenbauunternehmen aus Warburg. Ausschreibung und Planung Projektes erledigte Hessen Mobil.

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