Tierische Mode aus Ahnatal: Der passende Schuh fürs Pferd

+
Große Auswahl: Egal ob bunt oder schlicht, bei Anja Jäckel gibt es für jeden Huf den passenden Schuh.

Ahnatal. Mode für den Pferdefuß: Schmiedin Anja Jäckel betreibt ein Gesundheitszentrum für Pferde in Ahnatal. Das Besondere: Sie ist spezialisiert auf alternativen Hufschutz.

Neben Hufschuhen aus Kunststoff bietet sie auch Hufdesign mit speziellem Kunsthorn an. Derzeit betreut sie rund 500 Kunden in der Region.

Ob Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing oder einfach nur Übergewicht: Anja Jäckel nimmt kranke Pferde auf und hilft ihnen wieder fit zu werden. Im Auftrag der Hufgesundheit ist Anja Jäckel nun schon 13 Jahren unterwegs.

Schutz nach Bedarf: Hufschuhe können nach Bedarf an- und ausgezogen werden. Unser Bild zeigt Anja Jäckel mit ihrem Isländer, der Joggingschuhe als Stoßdämpfer und Hornschutz beim Aurseiten trägt.

Seit gut einem Jahr betreibt die 32-Jährige staatlich geprüfte Hufschmiedin, Huftechnikerin und Hufpflegerin das erste Therapiezentrum mit Hufklinik und „Diätstation“ für Pferde in der Region. „Neben einer Reit- und Bewegungshalle und einem Schwimmteich für Pferde vermietet Jäckel in ihrem „Zentrum für Hufpflege, Hufschutz und Pferdegesundheit“ auch Paddockboxen für die stationäre Behandlung.

Ein weitere Besonderheit des Hofes ist das Paddock-Paradise: „Auf diesem Rundlauf müssen sich die Pferde viel bewegen“, erklärt die Hufexpertin. Der Parcours simuliere das natürliche Verhalten der Pferde. „Die Tiere wandern zwischen Futter, Wasser, Salz und Kräuterstellen hin und her“, erklärt Jäckel. Die Wege führen über verschiedene Oberflächen aus Schotter, Sand, Erde, Pflaster, groben Steinen und feinem Kies. „Der Rundgang ist der Natur nachempfunden. So werden barfuß gehende Pferde trainiert und die Hufe gehärtet.“ Wenn das Hufhorn - beispielsweise durch häufiges Reiten - schneller abreibt, als das Horn nachwachsen kann, dann empfiehlt Jäckel Joggingschuhe. „Die sind ganz leicht, weich und abgepolstert und können auch als Krankenschuhe eingesetzt werden“, erklärt Jäckel.

Für längere Distanzen empfehle sich der Renegadeschuh, der leicht zu reinigen sei und sich gut für schlammige Geländestrecken eignet. Der Hufgummistiefel könne indes für Bäder genutzt werden. Er eigene sich beispielsweise für die Behandlung von Hufgeschwüren und Strahlfäule. Anja Jäckel hat in ihrem Kleinbus Modelle für die unterschiedlichsten Anforderungen. Und wenn ein Schuh fürs Pferd nicht reicht, bietet Jäckel auch Korrekturen an, bei dem die Hufe vor Ort mit einem speziellen Kunsthorn modelliert werden.

Tag der offenen Tür: Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 30. Mai, ab 15 Uhr gibt es alles Wissenswerte über Hufe und Vorträge von Tierärzten, Ostheopathen, und Physiotherapeuten sowie Verkaufsstände und Live-Musik. 

www.hufe-auf-trab.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.