Ahnatal: Ab nächster Woche wird saniert

Straße „Am Eichhölzchen“ ist bis Ende des Jahres gesperrt – Bus wird umgeleitet

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Sanierungsbedürftig: Die Straße „Am Eichhölzchen“ wird ab Dienstag, 5. Juni, voll gesperrt. Bis Ende des Jahres werden hier Rohre und die Asphaltdecke erneuert. 

Ahnatal. Am Kammerberg wird ab Dienstag bis Ende des Jahres gebaut. Vom Einmündungsbereich der Straße „Am Kammerberg“ bis zum Anschluss „Am Dornbusch“ wird dann  eine Vollsperrung eingerichtet.

Sie sind teilweise schon weit über 50 Jahre alt und das Alter sieht man ihnen an. Risse, Brüche und undichte Stellen: Die Kanal- und Wasserrohre in der Straße „Am Eichhölzchen“ am Kammerberg in Ahnatal sind in die Jahre gekommen. Deshalb werden sie ab kommender Woche erneuert.

Auf der Prioritätenliste zur Sanierung der gemeindlichen Straßen, die in der Gemeindevertretung Ende 2014 bereits beschlossen wurde, steht auch die Straße „Am Eichhölzchen“. Nun ist es soweit, ab Dienstag, 5. Juni, wird dort bis Ende des Jahres gebaut. Vom Einmündungsbereich der Straße „Am Kammerberg“ bis zum Anschluss „Am Dornbusch“ (siehe Grafik) wird dann für den gesamten Baubereich eine Vollsperrung eingerichtet.

Anlieger gelangen zum Haus

Nur Anlieger können weiterhin zu ihren Grundstücken gelangen. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer bleibt die Straße gesperrt. Auch die Buslinie 49 wird während der gesamten Bauarbeiten die Haltestellen „Am Eichhölzchen“, „Am Dornbusch“ und „Kastanienweg“ nicht anfahren, wie die Gemeinde mitteilt. Geplant sei, die Kanal- und Wasserleitungen zu erneuern, erläutert Julia Glados, Planerin Hoch- und Tiefbau beim Bauamt der Gemeinde Ahnatal. Zuerst werde die Asphaltfläche auf ganzer Länge abgefräst, um dann an die Rohre zu gelangen. Die Kanalrohre liegen etwa fünf Meter tief in der Erde, die Wasserleitungen etwa einen Meter unter dem Asphalt. Begonnen wird mit den Arbeiten am Einmündungsbereich „Am Kammerberg“. „Wir arbeiten uns die Straße langsam hoch“, sagt Glados. Der Asphalt war auch schadhaft und wird im Zuge der Bauarbeiten erneuert. „Ende des Jahres, wenn es die Wetterbedingungen zulassen, erneuern wir den Asphalt“, sagt Glados. Die neuen Kanäle sollen vergrößert werden, vom aktuellen Nenndurchmesser 250 auf 300. Das zuständige Ingenieurbüro Lüpke und Zischkau schätzt die Lebensdauer der neuen Leitungen auf 60 bis 80 Jahre. Aber nicht nur die Rohre, sondern auch die Verkehrsanlagen sollen erneuert werden. Zurzeit gibt es laut des Gutachtens des Ingenieurbüros zum Beispiel keinen durchgängigen Gehweg und die vorhandenen Übergänge für Fußgänger sind nicht barrierefrei. Das soll sich mit der Sanierung ändern. Insgesamt rechnet die Gemeinde Ahnatal mit Kosten von 1,7 Millionen Euro für die Sanierung. Geplant war die jetzige Sanierung schon für 2017/2018, musste aber verschoben werden, weil die Arbeiten „Im Kreuzfeld“ erst abgeschlossen werden musste. „Wir arbeiten die Prioritätenliste ab und gehen da kontinuierlich weiter“, sagt Julia Glados.

Als Nächstes soll die Straße „An der Ahna“ in Heckershausen saniert werden. Voraussichtlicher Baubeginn hier ist im Juli. Aktuelle Informationen über den Verlauf der Bauarbeiten sind auf der Homepage der Gemeinde Ahnatal: www.ahnatal.de, unter dem Punkt „Wirtschaft, Bauen“ zu finden.

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