Über 1000 Besucher beim Ahnataler Weihnachtsmarkt

Beliebt bei den Jüngsten: Oliver (von links) hält ein Lamm aus dem Schafstall, damit Freya und Lukas es streicheln konnten.

Ahnatal. Glühwein, Weihnachtsaccessoires und ein Besuch des Weihnachtsmanns: Über 1000 Besucher nutzten die zahlreichen Angebote der 31 Aussteller beim Ahnataler Weihnachtsmarkt am Weimarer Bahnhof.

Traditionell hatte das ausrichtende Ortskuratorium die Hütten in Form eines Runddorfs errichtet.

Schon der Auftakt mit einem Ökumenischen Gottesdienst im Bürgersaal war gut besucht, alle Stühle waren belegt. Im Weihnachtsdorf drängten sich bereits vor dem offiziellen Beginn die Besucher. Zur späteren Nachmittagszeit, als das Dorf mit Weihnachtslichtern erhellt wurde, waren bereits die ersten Stände, die mit einem solchen Andrang nicht gerechnet hatte, ausverkauft.

„Das ist eine überwältigende Resonanz, die 1000er-Marke an Besuchern haben wir in diesem Jahr ganz locker knacken können“, freute sich Rüdiger Reedwisch, Vorsitzender des Ortskuratoriums und Organisator des Weihnachtsmarktes.

Für ein weihnachtliches Ambiente wurde durch die musikalischen Darbietungen des Musikvereins Ahnatal sowie des Ahnataler Posaunenchors gesorgt.

Großen Anklang bei den jüngeren Besuchern fanden ein Freigehege für Lämmer, die gestreichelt werden konnten, sowie ein Bastelangebot. Für strahlende Gesichter sorgte der Auftritt des Weihnachtsmanns, der mit einem Engel als Begleitung erschien und die Kinder beschenkte.

Wer sich trotz des reichhaltigen Angebots an Heißgetränken aufwärmen wollte, konnte dies im Bürgersaal tun. Die Ahnataler Landfrauen servierten frisch zubereitete Waffeln. Die Möglichkeit zu einer Auszeit von dem Weihnachtstrubel bot „Wichtelpapa“ Isak Burg an, der den Besuchern bei Tee und Gebäck eine Weihnachtsgeschichte vorlas.

Weihnachtsmarkt in Ahnatal

Ein letztes Mal präsentierte sich die in den letzten Jahren beim Weihnachtsmarkt stets präsente Nähwerkstatt Ayùdame, die sich für das peruanische Kinderhilfswerk Arequipa einsetzt. „Die Situation in Peru hat sich in den letzten 25 Jahren sehr verbessert, die Mindeslöhne sind gestiegen“, begründete Irmtraud Mohr die Auflösung.

Eine Premiere gab es beim SVW 06 Ahnatal: Erstmals zeigte sich der Fußballförderverein für einen Stand verantwortlich und bot Gyros an.

Von Tobias Kisling

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