Rasantes Tempo und internationales Flair

Über 1000 Sportler und Besucher waren am Wochenende beim 3-Nations BMX-Cup in Ahnatal zu Gast

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Gut besucht: Zum 3-Nations BMX-Cup in Ahnatal kamen über 1000 Sportler und Besucher, die bei sommerlichen Temperaturen die Rennen an der Strecke beobachteten. 

Ahnatal. Schon zum fünften Mal in Folge fand in Ahnatal der 3-Nation BMX-Cup statt. 60 Helfer waren in der Woche vor dem Rennen und am Wochenende im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu sorgen. 

Getränke konnten Michael Wagner und Heiko Wimmel am Wochenende gar nicht genug herbeiholen, um die vielen Sportler und Besucher auf der BMX-Arena Ahnatal mit der nötigen Flüssigkeit zu versorgen. Unter strahlend blauem Himmel und bei hochsommerlichen Temperaturen fand dort zum fünften Mal in Folge der 3-Nations BMX-Cup statt. „Das ist extrem viel Arbeit. Aber das Wetter ist super und bisher sieht alles gut aus“, erklärte Carsten Rövenstrunk, BMX-Fachwart des RSC Weimar Ahnatal, am Samstagnachmittag.

Engagiertes Helferteam: Rund 60 Helfer waren im Einsatz und sorgten für den reibungslosen Ablauf des 3-Nations BMX-Cups, darunter auch Michael Wagner (links) und Heiko Wimmel. Hier holen sie gerade mit Unterstützung von Mattis und Mathilda Getränke. 

Ein Team aus rund 60 Helfern war in der Woche vor dem Rennen und am Wochenende im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu sorgen. „Das läuft jedes Jahr besser, auch wenn es immer größer wird. Wir sind ein eingespieltes Team“, sagte Wimmel. Die ehrenamtlichen Helfer kümmerten sich um die Vorbereitung der Bahn, die Einteilung der Campingplätze, die Betreuung der Sportler und alles, was rund um den Wettkampf so anfällt. „Für unser starkes Team ist das ne harte Nummer. Wir könnten noch mehr Helfer gebrauchen“, betonte Rövenstrunk.

Zwei, die den Einsatz zu schätzen wissen, sind Holger Stolz und Manfred Fließ aus Königsbrunn bei Augsburg. Die drei Söhne der Familien fahren BMX, beim 3-Nations BMX-Cup in Ahnatal sind sie zum dritten Mal dabei. „Das ist eine der schönsten Strecken in Deutschland“, sind sich beide einig. Sie gehörten zu den rund 150 Campern rund um die Arena. Fast jedes zweite Wochenende sind sie in der Saison unterwegs. „Das ist eine tolle Zeit, die man mit der Familie verbringen kann“, erklärte Stolz. Und Fließ ergänzte: „Aber es geht auch nur, wenn alle dahinter stehen und mitkommen“.

Viele der campenden Familien kennen sich schon von anderen Rennen. Und Kinder und Jugendliche, die auf der Strecke als Konkurrenten gegeneinander antreten, spielen im nächsten Moment miteinander Fußball.

Besucher aus aller Welt: Felix (von links), Holger Stolz und Manfred Fließ waren aus Königsbrunn nach Ahnatal gekommen und campten während des Rennens auf dem Gelände der BMX-Arena. Den weitesten Weg hatten Sportler aus Australien, Kanada und Argentinien zurückgelegt.

Auch auf den Tribünen war die Stimmung am Wochenende entspannt. Schirme und Pavillons sorgten für Schatten, die Besucher hatten sich Stühle und Decken mitgebracht und ein Gemisch aus niederländisch, belgisch, englisch und deutsch sorgte für internationales Flair. „Wir würden uns aber über noch mehr regionale Zuschauer freuen“, sagte Wimmel.

Nach dem Rennen stehen in dieser Woche der Abbau und die Nachbereitung auf dem Programm. Und auch die Arena wird stetig verbessert. In diesem Jahr sollen ein Kanalanschluss gelegt und Sanitärcontainern aufgestellt werden. „Damit wir hier anständige Duschen und Toiletten haben“, erklärte Rövenstrunk. Und auch auf der Rennebene hat der Verein noch einiges vor. „Wir wollen gerne mal einen Europameisterschaftslauf ausrichten. Doch dafür bräuchten wir noch größere Flächen für Camping, Teams und Parkplätze“.

Ergebnisse morgen im SPORT der HNA.

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