Betreutes Wohnen mitten im Ort

Verein Werk-Hilfe hat in Ahnatal-Heckershausen ehemaliges Pfarrhaus renoviert

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Freuen sich über den neuen Standort: Klaus-Dieter Wiedemann (Quartiersmanager, links) und Heinz-Dieter Olbrich (Vorstandsvorsitzender) des Vereins Werk-Hilfe vor den Wohnungen in Ahnatal-Heckershausen. 

Ahnatal. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten am ehemaligen Pfarrhaus in Ahnatal-Heckershausen sind abgeschlossen. Drei neue Wohnungen für ältere und pflegebedürftige Menschen sind entstanden. In zehn Tagen soll die Beratungsstelle einziehen.

Der Vorsitzende des Caldener Vereins Werk-Hilfe, Heinz-Dieter Olbrich ist froh über den neuen Standort. Das Pfarrhaus war frei geworden, weil die beiden Pfarrstellen -Heckershausen und Kammerberg zusammengelegt wurden.

„Da wir schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Ahnatal waren, haben wir sofort zugeschlagen“, sagt Olbrich. Die Kosten für die Renovierung des ehemaligen Pfarrhaus belaufen sich auf 70 000 Euro. 20 000 Euro steuerte die Werk-Hilfe bei. Den Rest investierte die Kirche. Dabei mietet die Werk-Hilfe das Haus und vermietet es an die drei Bewohner. „Wir haben jetzt drei Wohnungen mit Bädern und Küchen für ältere und pflegebedürftige Menschen, die schon hier wohnen“, sagt Olbrich.

In zwei Wochen soll zudem die Beratungsstelle fertig sein. „Für mich geht es darum, ein Netzwerk aufzubauen“, sagt Klaus-Dieter Wiedemann, Quartiersmanager des Vereins Werk-Hilfe. Er will sich bei Vereinen und Gruppen aus den drei Gemeinden Ahnatal, Espenau und Calden vorstellen und Kontakte knüpfen. Der Quartiersmanager ist für alle Menschen in den drei Gemeinden da. „Das ist auch der Grund, warum wir drei Büros eröffnen“, sagt Olbrich. In Espenau und Calden befinden sich die Beratungsstellen in den Wohnanlagen der Werk-Hilfe, in Ahnatal wird das dritte Büro in zehn Tagen eröffnet.

„Die Menschen sollen wissen, da ist jemand, der kann helfen, beraten und vermitteln“, sagt Wiedemann. Jeder Bürger kann mit seinen Fragen zu ihm kommen.

Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Vermittlung von Hilfen im Alltag, Hilfe bei Behördenangelegenheiten und die Vermittlung von Betreuungsassistenz.

Aber Wiedemann wird auch soziale und kulturelle Veranstaltungen im Quartier koordinieren und organisieren sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Werk-Hilfe betreuen. Zudem soll den Bewohnern des neuen Standorts der Weg in die Selbstständigkeit erleichtert werden. „Es geht darum, den Menschen die bei uns wohnen den Alltag so angenehm wie möglich zu machen, sie in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen und in die dörfliche Gemeinschaft zu integrieren“, sagt Olbrich.

Zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde sollen heute die neuen Wohnungen als Teil einer kleinen Feier in der Leipziger Straße 86 eingeweiht werden. Los geht’s um 14.45 Uhr. Geplant ist eine Andacht sowie ein Vortrag der Bewohner.

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