Ahnataler Turmtheater zeigt ein Lustspiel - Drei Aufführungen am Wochenende

Ominöses Päckchen: Der Inhalt des Paketes und ein verschwundener Hund sorgen für Turbulenzen bei den Aufführungen des Ahnataler Turmtheaters. Es wirken mit: (von vornelinks) Petra Hubenthal-Schmidt, Erdmute Gerk, Helmut Matthey und Ewald Griesel sowie (dahinter stehend von links) Horst Hinz (Licht und Ton), Christoph Keil, Spielleiterin Christine Thorbrügge und Regina Engel. Foto: Schilling

Ahnatal. Ein unscheinbares Päckchen mit höchst fragwürdigem Inhalt und ein Kochtopf in dem (vielleicht) ein Hase schmort sorgen am kommenden Wochenende für einige Verwicklungen auf der Bühne des Turmtheaters.

Mit dem Stück „Hase oder Hund" präsentiert die Ahnataler Laienspielgruppe laut Spielleiterin Christine Thorbrügge „ein fast kriminelles Lustspiel" von Werner Harsch.

Eigentlich will Gustav Ruffer (Helmut Matthey) ja nur in Ruhe seinen Geburtstag feiern. Doch das ist ihm nicht vergönnt. Für Aufregung sorgt zum Beispiel die mondäne Nachbarin (Petra Hubenthal-Schmidt), die so einiges in ihre Schönheit investiert. „Erst gestern war ich fünf Stunden im Schönheitssalon“, erklärt sie keck. Worauf der Ortspolizist, gespielt von Christoph Keil, uncharmant fragt: „Und da sind sie gar nicht drangekommen?“.

Trotz der harschen Antwort lässt sie sich jedoch nicht davon abbringen, den Polizisten zur Arbeit zu zwingen. Er soll ihre Zwergdackelhündin Muschi suchen, die seit dem Morgen verschwunden ist. Wie der Zufall es will, schmort seit eben dieser Zeit ein Braten auf dem Herd der Familie Ruffer, und so kommt ein schrecklicher Verdacht auf. Ist die Küche etwa zum Tatort geworden? Zumal sich Opa Ruffer (Ewald Griesel) nur zu gut an den Spruch aus schweren Zeiten erinnert: „Kopf weg, Schwanz weg - und schon ist es ein Hase“.

Unerschrocken nimmt der Polizist, der den Damen im Dorf nur zu gerne zeigen würde „wo bei mir der Hammer hängt“, die Ermittlungen auf. Doch nicht nur der Kochtopf birgt ein Geheimnis. Auch ein Päckchen taucht auf, dessen Inhalt bei den verschiedenen Familienmitgliedern ganz unterschiedliche Reaktionen hervorruft, von Freude über Verwunderung bis hin zu Entsetzen. Und so hat der Besitzer des Paketes alle Hände voll zu tun, der Dame des Hauses (Erdmute Gerk) und deren Tochter (Regina Engel) zu erklären, was es mit diesem „Hauch der Glückseligkeit“ auf sich hat.

Wem das Päckchen gehört, um was für eine Glückseligkeit es sich handelt und was aus dem Hündchen der Nachbarin geworden ist - das werden die Besucher bei den drei Aufführungen erfahren. (pmi)

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