Zum 1. Januar steigt Steuer für die Halter von Vierbeinern – Teil der Haushaltskonsolidierung

Ahnataler zahlen mehr für ihre Hunde

Treue Begleiter: Für Vierbeiner wie diese Tibet-Terrier verlangt Ahnatal höhere Steuern vom Halter. Archivfoto: Müller-Neumann/nh

Ahnatal. Am 1. Januar tritt eine neue Hundesteuer in Ahnatal in Kraft. Während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen die Fraktionen einstimmig eine Anhebung der jeweiligen Steuer um 20 Euro.

Danach beträgt die Steuer für den ersten Hund ab 2013 jährlich 80 Euro. Für den zweiten Hund werden künftig 110 Euro erhoben, und für jeden dritten und weiteren Hund müssen die Halter 140 Euro an Steuern zahlen.

Deutlich mehr verlangt die Kommune, wenn der Vierbeiner als gefährlich eingestuft ist. Dann werden jährlich 320 Euro fällig. Es war erwogen worden, jene Menschen von der Steuer zu befreien, die einen gefährlichen Hund aufnehmen und betreuen, der seinem Halter abgenommen wurde.

Die Betreuung eines solchen Tieres durch geeignete Privatpersonen würde hohe Kosten für die Unterbringung in Tierheimen einsparen. Eine Steuerbefreiung in diesem Fall sei aber aus rechtlichen Gründen nicht möglich, hieß es während der Parlamentssitzung.

Entscheidung bereits 2011

Die Erhöhung der Hundesteuer ist eine Maßnahme, um die finanziell schlechte Situation der Gemeinde zu verbessern. Sie war bereits im Vorjahr zur Konsolidierung des Haushalts beschlossen worden. Mit der jüngsten Entscheidung wird die neue Satzung gültig. (mic)

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