Zum ersten Jazz-Frühschoppen des KSV Baunatal kamen rund 30 Gäste ins Bistro – Wiederholung ist geplant

Akkordeonklänge versüßten Frühstück

Plaudern im Bistro des KSV Baunatal bei angenehmer Livemusik: Asmuth Schaub (vorn von links), Marita Röber, Sabine Sepp, Brigitte Otten und Hildegard Schaub genossen den Jazz-Frühschoppen, den Richard Nagy-Mink (hinten von links), Jens Großmann und Frank Matthäus musikalisch gestalteten. Foto: Dilling

Baunatal. Jens Großmann, bekannter Musiker aus Kassel, greift in die Tasten seines Akkordeons. Sanft brummt der Bass seines Kollegen Richard Nagy-Mink, untermalt von den Klängen der E-Gitarre, die Frank Matthäus seinem Instrument entlockt.

Belegte Brötchen stehen auf den Tischen. In Gruppen sitzen die Besucher im Bistro des KSV Baunatal zusammen und plaudern entspannt. Plaudern, das geht beim Jazz, wenn er so unaufdringlich wie bei diesem Trio daherkommt.

Gelungene Veranstaltung

„Schön, dass man sich bei dieser Musik noch unterhalten kann. Ich finde das sehr gelungen“, sagte Sabine Sepp, die wie rund 30 weitere Gäste zum ersten Jazz-Frühschoppen des KSV Baunatal am Sonntagmorgen gekommen ist. Sie habe sich über das musikalische Angebot gefreut, zumal es den Jazz-Frühschoppen am Auedamm in Kassel in dieser Form nicht mehr gebe, erklärt sie. Auch ihre Tischnachbarin Brigitte Otten ist zufrieden. „Das kann gern wiederholt werden“, sagt sie.

Mehr als nur Sport

Eine Wiederholung werde es sicher geben, sagt Timo Gerhold, Vorstandschef des KSV Baunatal, aber wahrscheinlich erst im Frühsommer. Warum überhaupt Jazz in einem Sportverein? „Wir tragen doch den Begriff Kultur im Vereinsnamen und haben auch einen Musikzug“, antwortet Gerhold. Der Verein bietet mehr als Körperertüchtigung, lautet die Botschaft.

Das trägt, so die Hoffnung, auch zur Mitgliederbindung bei. Beim Jazz solle es nicht bleiben, sagte der KSV-Chef. Er könne sich auch Lesungen und Kleinkunst im Bistro der Sportwelt vorstellen. (pdi)

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