Aktivitäten der PKK

Aktivitäten der PKK: Gemeinde will Vorfälle künftig vermeiden

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Bürgermeisterin Ursula Gimmler über die PKK-Feier im Elgerhaus

Schauenburg. Mitte November fand im Elgerhaus in Elgershausen eine Feier der kurdischen Arbeiterpartei PKK statt. Aktivitäten dieser Gruppierung sind in Deutschland verboten. Wie die Gemeinde solche Vorfälle künftig vermeiden will, darüber sprachen wir mit Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU).

Frau Gimmler, welche Möglichkeiten hat das Rathaus, noch während einer solchen Feier einzugreifen?

Gimmler: Zunächst müssen wir uns über eine solche Lage bewusst werden. Dann hat der Hausmeister die Anweisung, die Polizei zu rufen und mich zu informieren. Schließlich kann die Veranstaltung mithilfe der Polizei abgebrochen werden.

Befassen sich die gemeindlichen Gremien noch einmal mit dem Vorfall?

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Gimmler: Nein, für mich ist die Sache abgeschlossen. Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Fraktionen noch Anträge dazu stellen.

Was will die Gemeinde künftig tun, um solche Feiern zu vermeiden?

Gimmler: Wir werden weiterhin die Berichte des Verfassungsschutzes verfolgen. Bei Verdacht nehmen wir Kontakt mit der Polizei auf. Das haben wir auch vor der zweiten Feier im Elgerhaus getan. Ein Restrisiko wird aber immer bleiben, da nicht alle mietenden Personen zuvor schon polizeilich auffällig waren. (sok)

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