150 Gäste kamen zum Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Niestetal im Autohaus Ostmann

Alle sind auf weiteres Wachstum gepolt

Sie stießen auf den geschäftlichen Erfolg an: Roland Ullrich (von links), Stefan Brostmeyer, Kai Ullrich, Andrea Ullrich, Simone Langer und Birgit Weska-Schneider beim Neujahrsempfang. Foto:  Dilling

Niestetal. Die Wirtschafts- und Finanzkrise haben sie so gut wie weggesteckt. Der Wechselrichter-Spezialist SMA nimmt weiter Fahrt auf und schafft dieses Jahr 2000 Arbeitsplätze. Finanziell steht die Gemeinde Niestetal im Landkreis wie ein Leuchtturm da: Beim Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Niestetal im Autohaus Ostmann gab es am Wochenende fast nur lachende und fröhliche Gesichter zu sehen.

Auch der Hausherr des Empfangs, Autohaus-Geschäftsführer Reinhard Ostmann, ist auf Wachstum gepolt. Er lässt momentan anbauen und seine Werkstatt erweitern. Im April soll Richtfest sein.

Der Vorsitzende des Gewerbeverbands, Raoul Gerhold, zog für die 170 Mitglieder eine rundum positive Bilanz und gab einen optimistischen Ausblick. Es gebe in Niestetal keine Spur von Krise, sagte er. Die Zahl der Gewerbetreibenden nehme ständig zu. Schon treffe man die ersten Vorbereitungen für die zehnte Niestetaler Gewerbeschau, die im April 2012 stattfinden solle.

Ein Altenpflegeheim in Niestetal, 80 Bauplätze im Gebiet „Am Eichenberg“, bald ein neues Geschäftsquartier im verwaisten Gebäude des ehemaligen Autohauses Neuenhagen, mehr Komfort für die Bootsanlegestelle „Sandershäuser Bucht“: Bürgermeister Andreas Siebert zählte eine lange Liste der Investitionen auf, die Niestetal auch dieses Jahr wieder ein Stück nach vorn bringen sollen. Die beschlossenen Gebührensenkungen, beispielsweise für Kanal und Müll, würden die Attraktivität der Gemeinde weiter steigern, sagte der Verwaltungschef. Die Nachfrage nach Bauplätzen nehme ständig zu, berichtete Siebert. Die Kehrseite seien allerdings steigende Preise.

Nachfragedruck gibt es nach den Worten Sieberts auch bei den Gewerbeflächen. „30 bis 40 Hektar“ könnte die Gemeinde verkaufen. Voraussetzung sei aber ein weiterer, direkter Autobahnanschluss. Der Bürgermeister warb für den Bau der Nordspange, die im Rahmen des Flughafenausbaus Kassel-Calden im Gespräch ist. Sie könne einen Verkehrskollaps an der Niestetaler Autobahnauffahrt Kassel-Nord verhindern. (pdi)

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