Oldtimer-Rallye „2000 Kilometer durch Deutschland“ lockte Hunderte an

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Schön und gemütlich: Dieses BMW-Cabriolet von 1939 mit 45 PS und Zwei-Liter-Motor zog beim Start auf die letzte Etappe am Autohaus Klein viele Blicke auf sich.

Fuldatal. Dr. Axel Valet wirft einen besorgten Blick über die Schulter von Hans-Josef Klein vom Serviceteam der Rallye. Über 2000 Kilometer ist der grüne Austin Healey TR 3 wie am Schnürchen gelaufen, doch jetzt gibt es ein Problem.

Die Ladelampe leuchtet, Beim Etappenstopp auf dem Parkplatz des Autohauses Klein in Ihringshausen ist Zeit, die Ursache zu suchen. Wahrscheinlich ist ein Kabel der Lichtmaschine gebrochen. Der Arzt aus Herborn, der mit seinem Bruder Klaus die Rallye fährt, muss warten, bis der Motor des Healey abgekühlt ist.

Alte Autos haben immer mal ein Problem, doch viele sind noch sehr rüstig. Das erlebten Hunderte von Schaulustigen am Samstag, als die Rallye „2000 Kilometer durch Deutschland“ im Autohaus Klein Station machte. Mehr als 50 Oldtimer gab es da zu bewundern, vom Porsche über mehrere Ausgaben von Volkswagen-Käfern, Mercedes bis zur VW-Doppelkabinen-Pritsche. Dazu steuerten die Oldtimerfreunde Kaufungen einige Oldies bei, die allerdings den Marathon durch Deutschland nicht mitgefahren sind. Zu den Prunkstücken zählte der De-Lorean-Sportwagen von Adolf Stuparek mit seinen imposanten Flügeltüren. Stuparek muss sich um Lackschäden an seinem 160 PS starken Oldtimer von 1982, der im Film „Zurück in die Zukunft“ zu sehen ist und mal einem kuweitischen Scheich gehörte, keine Sorgen machen: Der Amischlitten ist überhaupt nicht lackiert, die Karosserie besteht aus gebürstetem Stahl. Hermann-Josef Arentz aus Kiel und Randy Lehmann aus Köln kamen in ihrem etwa 30 Jahre alten Käfer-Cabrio ganz entspannt an. „Der Motor hat erst 146 000 Kilometer herunter. Der wird also gerade eingefahren“, sagt Arentz lachend.

Von Peter Dilling

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