SMA-Gelände in Sandershausen: Abrissarbeiten beendet – Keine Bebauung geplant

Altes Autohaus ist weg

Ordentlich planiert: Das Gelände des früheren Autohauses an der Hannoverschen Straße in Sandershausen könnte wieder bebaut werden. Aktuell plant SMA dies allerdings nicht. Hinten ist die Sonnenallee zu erkennen, die Zufahrt zur Zentrale des Solartechnikherstellers. Foto: Ketteritzsch

Niestetal. Mehrere Wochen arbeiteten die Bagger auf Hochtouren, jetzt erinnert an der Hannoverschen Straße in Sandershausen kaum noch etwas an das alte Autohaus, das der Solartechnikhersteller SMA Anfang dieses Jahres gekauft hatte. Das gut 2000 Quadratmeter große Areal an der Einmündung der Sonnenallee, der Zufahrt zur SMA-Zentrale, ist ordentlich planiert, nur ein Bagger, Bauzäune und ein paar Container müssen noch abgeräumt werden. Dass dort bald wieder Bauarbeiter anrücken, um auf dem Gelände etwas Neues zu errichten, ist allerdings unwahrscheinlich. Das Unternehmen, das wirtschaftlich unter Druck steht, plane aktuell keine Bebauung, sagte SMA-Sprecherin Susanne Henkel am Donnerstag auf HNA-Anfrage. SMA werde das Grundstück aber behalten.

Mit dem Abriss der Gebäude kam der neue Eigentümer einer behördlichen Auflage nach. Dabei ging es auch um die Beseitigung möglicher Altlasten aus der Zeit des Werkstattbetriebs. Laut Henkel gab es damit allerdings kein Problem. Niestetal hatte die Gewerbebrache erworben, um die Erschließung der Firmenzentrale und der Solar-Akademie über die neu angelegte Sonnenallee zu ermöglichen.

Dem Vernehmen nach hatte SMA ursprünglich geplant, auf den 2000 Quadratmetern ein attraktives Entree für die Zentrale der Firma zu schaffen. Pläne dafür wurden offiziell aber nie vorgestellt. Das Gelände an der Hannoverschen Straße ist das zweite Grundstück des Unternehmens in Niestetal, das nicht genutzt wird. Die im Vergleich zu dem Areal in Sandershausen erheblich größere Brache findet sich im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg. Direkt neben seinem Servicezentrum plante SMA auf einem 13 Hektar großen Gelände den Bau einer weiteren Fabrik. Die Pläne wurden allerdings nicht verwirklicht. Neben dem Servicezentrum befinden sich in dem Gewerbegebiet Fotovoltaik-Freianlagen von SMA und Städtischen Werken Kassel. Zurzeit errichtet die Kasseler Spedition Schmelz eine Waschanlage für Lastwagen.

Von Peter Ketteritzsch

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.