Anlage am Friedhof Niedervellmar jetzt in Betrieb genommen

Ampel sichert Überweg

Gesicherter Überweg: Stefan Rinke und seine Mutter Inge Rinke nutzten als Erste die neue Ampelanlage für Fußgänger am Friedhof Niedervellmar. Foto: Schräer

Vellmar. Am Ende war es nur ein Druck auf den Knopf einer Schaltfläche. Mit diesem beendete am Mittwochvormittag Bürgermeister Manfred Ludewig (SPD) den Umbau von Bushaltestelle und den Bau eines ampelgeregelten Übergangs am Friedhof in Niedervellmar. Kurz darauf war die Anlage bereit.

Als erste Nutzer stoppten Inge Rinke und ihr Sohn Stefan Rinke aus Vellmar den Verkehr per Lichtzeichen, um sicher die Landesstraße ebenerdig zu überqueren. „Das ist jetzt angenehm und besonders für alte Leute wesentlich besser“, meint die 84-jährige Seniorin. Bisher habe sie mühsam die Unterführung nutzen müssen.

Gut drei Monate habe der behindertengerechte Umbau der Bushaltestelle gedauert, lediglich eine Woche sei am Ende für die Installation der Fußgängerampel erforderlich gewesen, sagt Dieter Ehricke vom Bauamt der Stadt. Einschließlich der errichteten Straßenbeleuchtung, die die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöhen soll, wird die Investition mit 250 000 Euro kalkuliert.

Allein die Ampelanlage, die auf Anforderung der Fußgänger den Verkehr stoppt, kostete 12 000 Euro. Ein relativ günstiger Preis, betont Jürgen Steinfeld von Hessen Mobil. Erreicht durch die Straßenbehörde, die sich für die Stadt Vellmar um die Ausschreibung gekümmert hatte.

Dank der Ampelanlage müssten die Besucher des Friedhofs nicht mehr die 30 Stufen der Unterführung überwinden, was von älteren Menschen mit Gehhilfen, aber auch von Müttern mit Kinderwagen kaum zu schaffen gewesen sei, sagt Ehricke. Daher gingen viele ungesichert über die verkehrsreiche Landesstraße. Jetzt sei dieser Gefahrenpunkt beseitigt. Die Unterführung bleibe vorerst erhalten. (mic)

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