Niestetaler Amtsleiter geht in Altersteilzeit - Kita-Affäre nicht der Grund

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Niestetal. Der im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit Mobbing-Vorwürfen im Kindergarten Regenbogen in Heiligenrode ins Gerede gekommene Hauptamtsleiter wird nicht mehr lange für die Gemeinde Niestetal arbeiten.

Zum 1. Februar 2012 wird der Beamte in die passive Phase der Altersteilzeit wechseln.

Das erklärte Roland Klös vom Hessischen Städte- und Gemeindebund auf HNA-Anfrage. Der auf Arbeitsrecht spezialisierte Jurist vertritt die Interessen der Gemeinde Niestetal. Der Wechsel in die passive Altersteilzeit habe allerdings nichts mit den Vorwürfen gegen den Beamten zu tun. Die Vereinbarung sei lange vor dem Zeitpunkt geschlossen worden, zu dem die Vorwürfe bekannt geworden seien, sagte Klös.

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Dem ursprünglich für die Kindergärten zuständigen Hauptamtsleiter wurde vorgeworfen, das Verhalten der inzwischen gekündigten Kita-Leiterin gedeckt und Erzieherinnen verboten zu haben, gegen die Frau auszusagen. Der früheren Kita-Leiterin, die gegen ihre Kündigung vorgeht, war vorgeworfen worden, mehrfach abfällig über ein Kind gesprochen zu haben.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe war dem Beamten die Zuständigkeit für die Kitas entzogen worden. Bis Ende Oktober war er krank geschrieben. Bis zur Untersuchung durch einen Amtsarzt, bei der geklärt werden soll, ob er für die verbleibende Zeit bis 1. Februar arbeitsfähig ist, wurde der Beamte bezahlt von der Arbeitsleistung freigestellt. (ket)

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