Vortrag über die Energiewende

Andreas Büttner: Von der Bauna in märkischen Sand

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Begierig auf Neuigkeiten aus Baunatal: Der Brandenburger Landtagsabgeordnete Andreas Büttner schaute beim Redaktionsbesuch im Presse- und Druckzentrum in die HNA.

Baunatal. Gern erinnert sich Andreas Büttner an seine Jugend zurück: Im Wald von Rengershausen ist er mit Freunden herumgestromert. In den Dörfern des Bauna-Tals und in der Thomaskirche von Oberzwehren hat der heutige Fraktionschef der Liberalen im Landtag von Brandenburg als Schüler mit Orgelspielen sein Taschengeld aufgebessert.

Auch seine ersten politischen Sporen hat er sich in Baunatal verdient, als Mitgründer der Jungen Union.

Freitag kehrte der heute 39-Jährige als politischer Senkrechtstarter der Liberalen in Brandenburg nach Baunatal, wo er aufgewachsen ist, zurück, um auf Einladung der FDP Region Kassel im Hotel Stadt Baunatal über die Energiewende zu sprechen.

Für Büttner war das ein Heimspiel. Er hat bis zu seinem 19. Lebensjahr mit seinen Eltern in Rengershausen gewohnt. Die Geschwister seiner Mutter leben hier noch. Einer seiner Onkel ist Wilfried Albrecht, CDU-Stadtrat in Baunatal. Auch mit den Schulfreunden der Theodor-Heuss-Schule und des Wilhelmsgymnasiums halte er Kontakt, sagt Büttner.

Der heute 39-Jährige trat nicht in die politischen Fußstapfen seines Onkels Wilfried. Büttner zog 1992 nach Berlin um, um eine Ausbildung bei der Polizei zu beginnen. Heute ist er freigestellter Oberkommissar. Neben dem Beruf fand Büttner dort auch seine spätere Frau Janine. Das Paar zog 1997 nach Templin in der Uckermark, wo die FDP sein politisches Talent entdeckte. Innerhalb von sieben Jahren schaffte es der vierfache Familienvater vom einfachen Ortsverbandsmitglied zum Landtagsabgeordneten. „Leistung setzt sich halt durch“, erklärt der vierfache Familienvater dazu.

Baunatal hat der 39-Jährige währenddessen nie aus dem Blick verloren. Die überdachte Fußgängerzone in der City sei noch immer ziemlich einzigartig, sagt er. Das „tolle Stadtfest“ sei eine Konstante der Stadt. Er finde es traurig, dass es ausfallen soll. Den Protest um Windräder in Schauenburg, wo auch ein Onkel wohnt, verfolge er überwiegend mit Unverständnis, sagt Büttner. Irgendwo müsse die neue Energie ja herkommen, er selbst wohne ohne Probleme 900 Meter vom nächsten Windrad entfernt.

Von Peter Dilling

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