Neue Seniorenbeauftragte will zwischen Alten und Behörden vermitteln

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Blickt voller Freude auf ihre neue Tätigkeit: Seniorenbeauftragte Hanne Weifenbach.

Espenau. Die Anfrage kam etwas überraschend. Dennoch zögerte Hanne Weifenbach keinen Augenblick: Seit Ende Mai ist die 66-Jährige Espenaus neue Seniorenbeauftragte. „Ich bringe mich gern für andere ein, daher habe ich das Amt angenommen“, so Weifenbach.

Die engagierte Frau löst damit Friedel Bertram ab, der den Posten aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste. „Mein Vorgänger hat gute Arbeit geleistet. Vieles werde ich von ihm übernehmen, er steht mir auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite“, lobt Weifenbach Bertrams langjähriges Wirken und die gute Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger.

Das Aufgabenspektrum ihrer neuen ehrenamtlichen Tätigkeit ist vielfältig. Neben der Betreuung bewährter Veranstaltungen wie dem Seniorenkarneval, dem Kreisseniorentag am Sensenstein, dem regelmäßigen Treffen mit der Partnergemeinde Gangloffsömmern oder der Weihnachtsfeier für Senioren ist sie zudem Ansprechpartnerin für alle Sorgen, Nöte und Anliegen älterer Menschen.

Gern ist die gelernte Sozialversicherungskauffrau auch beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen behilflich. „Ich sehe mich auch als Bindeglied zwischen Senioren und Behörden. Ich möchte den älteren Menschen eventuelle Ängste vor dem Gang zu den jeweiligen Ämtern nehmen“, sagt Weifenbach.

Die Sicherheit der Senioren ist für Weifenbach ein zentrales Thema. „Ich könnte mir gut vorstellen, regelmäßig stattfindende Informations-Veranstaltungen in Kooperation mit der Polizei auszurichten. Das ist aber bisher nur eine Idee von mir“, so Weifenbach. Ebenso wie der Büchereinachmittag, den sie erstmalig einrichten möchte.

„Wir freuen uns, dass wir mit Hanne Weifenbach eine so engagierte und kreative Persönlichkeit in der kommunalen Seniorenarbeit gefunden haben“, erklärt Holger Böhlmann, Sachbearbeiter für Seniorenarbeit der Gemeinde Espenau. Wie in vielen Gemeinden wachse auch in Espenau die Zahl der Senioren stetig an.

Derzeit gibt es rund 800 Senioren in der Großgemeinde. „Die heutige Seniorengeneration ist so gesund und vital wie keine andere vor ihr. Daher ist es gut und wichtig, hinreichend Angebote für ältere Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit der neuen Seniorenbeauftragten“, so Böhlmann weiter.

Von Martina Sommerlade 

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