Kindersachenbasar in Vellmarer Mehrzweckhalle

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Zu viert im Spielparadies: Kerstin Bönning aus Grebenstein hatte mit ihren Kindern Dana (7, von links), Greta (1) und Carlotta (3) beim Kindersachenbasar in Frommershausen viel Spaß.

Vellmar. Der Andrang beim Kindersachenbasar in Vellmar war gewaltig. An die 1000 Besucher waren am Sonntag in der Mehrzweckhalle. Sie begaben sich entlang der 150 Verkaufstische auf Schnäppchenjagd nach Baggern, Buggies, Kinderbetten oder Bekleidung.

Vor einer halben Stunde hat der Kindersachenbasar in der Mehrzweckhalle Frommershausen geöffnet. Während Menschentrauben die Stände umlagern, atmet Melanie Schneider erstmal durch. Sie hat sich den heiß begehrten Buggy für ihren sieben Monate alten Sohn Connor schon gesichert. „Ich stand in der ersten Reihe der Schlange. Sonst wäre er wohl weg gewesen“, sagt die junge Frau aus Obervellmar. Ihren Sohn hat sie bei den Großeltern gelassen. Für Kleinkinder sei das Gewühl zu stressig.

Erlös: 2400 Euro

2400 Euro habe man erlöst, berichtete Bianca Schwendt vom Elternbeirat, der den schon sechsten Basar organisierte. Von dem Geld leisten sich die Kita-Kinder der städtischen Kindergärten, des Horts und des katholischen Kindergartens schöne Extras wie beispielsweise Theaterbesuche oder zusätzliche Spielgeräte.

Dazu blieb diesmal eine Menge Bekleidung und Spielzeug übrig, das die Verkäufer spendeten. Die katholische Sankt-Joseph-Gemeinde werde die Sachen an Bedürftige in der Nordstadt und an das Kasseler Frauenhaus weitergeben, sagte Schwendt. Die Resonanz auf den Basar sei noch größer als beim letzten Mal gewesen, berichtet sie. „Unsere Aktion zieht Kreise. Die Besucher kommen sogar von weiter her.“

Bilder vom Basar

Kindersachen-Basar der Vellmarer Kitas

Der Erfolg hat aber auch seine Kehrseite. Die Parkplatzsituation an der Mehrzweckhalle ist vor allem in den ersten Stunden nach Eröffnung chaotisch. Man arbeite an einer Lösung, sagte Schwendt. Möglicherweise werde man die Verkäufer von Kinderkleidung bitten, künftig am Sportplatz zu parken. Dann hätten Kunden bessere Chancen an der Halle einen Abstellplatz zu finden. Auch in der Halle wolle man das Gedränge weiter entzerren und die Zahl der Verkaufstische begrenzen, damit auch Familien mit Kinderwagen durchkommen. (pdi)

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