Schläge mit der Pistole

Araltankstelle Weimar: Zwei Maskierte scheitern bei Raubüberfall - 19-Jähriger gefasst

Ahnatal. Zu einem versuchten Überfall auf die Araltankstelle in Weimar kam es am Montag gegen 20.55 Uhr. Laut Polizeibericht wurde dabei der 68-jährige Vater des Inhabers, der sich gegen zwei maskierte Männer zur Wehr setzte, durch zwei Schläge mit einer Pistole verletzt. Die Täter flüchteten daraufhin ohne Beute.

„Ich habe die zwei Maskierten ja kommen sehen“, schilderte der 68-Jährige den Tathergang. „Die sind am Fenster vorbeigelaufen.“ Er habe gleich gesehen, dass es sich um junge Leute gehandelt habe. Kurz darauf betraten die zwei Männer den Verkaufsraum der Tankstelle, die um 21 Uhr schließen sollte. Sie bedrohten 68-Jährigen mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe des Bargelds.

Dann kam es zum Handgemenge. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, gab einer der Räuber einen Schuss ab. „Da habe ich gemerkt, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte“, erzählte der Mann weiter. Er schnappte sich eine Art Gummiknüppel, den er für „alle Fälle“ unter dem Tresen liegen hatte und setzte sich zur Wehr.

Platzwunde am Kopf

Daraufhin schlug ihm einer der Täter mit der Pistole zwei Mal auf den Kopf, während der zweite Mann flüchtete. Durch die Schläge erlitt der 68-Jährige eine Platzwunde, die später im Krankenhaus behandelt werden musste.

Nachdem sie auf solch massiven Widerstand gestoßen waren, flüchtete auch der zweite Räuber ohne Beute aus der Tankstelle. Kurze Zeit später konnte einer der beiden Täter, ein 19-jähriger aus Heckershausen, im Zuge der polizeilichen Fahndung festgenommen werden. Die Schreckschusswaffe und die zur Maskierung benutzte Strumpfmaske wurden bei seiner Festnahme gefunden. Die Ermittlungen hinsichtlich des zweiten Täters dauerten am Dienstag noch an.

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