Mit Arbeitsbeginn zum Bauhof

Bürgermeister Karsten Schreiber startet in erste Amtszeit als Verwaltungschef

Beim Bauhof: Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU/von links) führte die ersten Gespräche im Amt mit Vorarbeiter Volker Schibbe, Kfz-Meister Volker Ludloff und Mitarbeiter Horst Eckel beim Bauhof. Fotos: Schräer

Fuldatal. Mittwochmorgen, Punkt sieben Uhr: Arbeitsbeginn im Jahr 2013 beim Fuldataler Bauhof für die Mitarbeiter und auch für Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU) als neuer Chef der Verwaltung.

Er freue sich auf die gute Zusammenarbeit, sagt Schreiber und bittet die Beschäftigten um Unterstützung.

Seinen ersten Termin hat Schreiber bewusst gewählt. Im Wahlkampf hatte er von anderer, besserer Organisation der Verwaltung – auch des Bauhofes – gesprochen. Irritationen oder auch Ängste will der neue Bürgermeister mit seinem Besuch zerstreuen. Und bekommt gleich konkrete Hinweise, zum Beispiel auf sichergestellte Fahrzeuge, die auf dem Gelände des Bauhofes zwischenlagern und den wenigen Platz zusätzlich einengen.

Mitarbeiter kennenlernen, viele persönliche Gespräche führen und „sehen, wo der Schuh drückt“. Dies hat sich der neue Bürgermeister vorgenommen. Dass sich die Verwaltung weiterentwickeln muss, steht für ihn außer Frage, nur solle dies gemeinsam mit den Betroffenen geschehen.

Zusammenarbeit: Gudrun Küchenmeister sitzt wie bei Anne Werderich im Vorzimmer von Bürgermeister Karsten Schreiber.

Und wie geht er die politische Arbeit an? Mit Stefanie Roß-Stabernack habe er sich bereits abgestimmt, sagt Schreiber. Erst einmal sollen alle noch nicht erledigten Anträge der Fraktionen aufgelistet und abgearbeitet werden. Dann biete er interfraktionelle Sitzungen vor jeder Gemeindevertretung an, um Sachverhalte jenseits von Wortgefechten zu klären.

Das Thema Schutzschirm und Entschuldung, dies sei das große Rad, an dem zu drehen sei. Dann auch noch die Rathaussanierung über zwei Jahre bei laufendem Betrieb. Auf dem Hasenstock will der Bürgermeister ein Mehr-Generationen-Projekt anstoßen, statt noch einen Einzelhandel anzusiedeln. Ansonsten gehe es aber darum, „viele kleine Rädchen am Laufen zu halten“, sagt Schreiber. Hierbei setzt er auf Bürgerbeteiligung, etwa bei der Pflege vieler kleiner Grünflächen.

Für Identifikation und Wohlfühlfaktor soll auch eine koordinierte Kulturarbeit sorgen. Konkret ist bereits eine Fuldataler Kulturwoche vom 6. bis 13. September geplant mit Theater, Konzerten, Lesungen und begleitender Ausstellung. Bei ersten Gesprächen mit Einwohnern habe er da offene Türen eingerannt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.