Gemeinde Ahnatal erneuerte für 1,3 Millionen Euro den Weiden- und den Baumgartenweg in Weimar

Asphaltdecke drauf: Straßen sind fertig

Wurde von Grund auf erneuert: Der Weidenweg erhielt zum Abschluss der Arbeiten eine neue Asphaltdeckschicht. Im Hintergrund warten die nächsten Lkw mit dem warmen Material, das vorm Verarbeiten nicht auskühlen darf (Bild oben). Zuvor wurde der Anschluss an die Straße Am Bühl mit dem Fertiger hergestellt (großes Bild). Fotos: Schräer

Ahnatal. Zum Abschluss der Arbeiten war noch einmal ein großer Personal- und Maschineneinsatz erforderlich. Am Dienstag wurden Temperaturen von plus fünf Grad und trockenes Wetter genutzt, um im Weiden- und im Baumgartenweg in Weimar die Asphaltdeckschicht mit einem Fertiger aufzutragen und auch die Anschlüsse in den Straßen Am Bühl und an der Dörnbergstraße herzustellen.

Lkw sorgten ständig für Nachschub, damit die Fahrbahn am Stück hergestellt wird. Denn der Asphalt wird in warmem Zustand angeliefert und darf zwischenzeitlich nicht auskühlen. Insgesamt zwölf Ladungen oder 300 Tonnen Asphalt wurden zu einer vier Zentimeter dicken Schicht verbaut. 1,3 Millionen Euro investiert die Gemeinde in die Sanierung der Straßen.

Während im Baumgartenweg lediglich der Mischwasserkanal auf einer Länge von gut 100 Metern erneuert wurde, erhielten die Anlieger des Weidenwegs eine von Grund auf sanierte Straße. Dort wurden auf 350 Metern durch die Gemeinde Kanal und Wasserleitungen sowie durch die EAM die Stromversorgung erneuert und Gasleitungen verlegt.

Im Juni begannen die Arbeiten, die jetzt mit dem Abschluss voll im Zeitplan geblieben sind, betonen Carsten Zischkau vom Ahnataler Ingenieurbüro Lüpke + Zischkau, das für Planung und Bauüberwachung zuständig war, und auch Bauleiter Ullrich Fincke von der ausführenden Korbacher Firma Rohde. Der Zeitplan erlaubte zum Ende hin auch einen kleinen Puffer für die Arbeiten an der Deckschicht. Diese waren ursprünglich bereits für die vergangene Woche geplant, wegen Frostgefahr und Regen aber verschoben worden.

Aus Sicht der Gemeinde hat alles gut geklappt, sagt Dirk Riedl von der Bauabteilung im Rathaus. Auch das Arbeiten in jeweils kurzen Straßenabschnitten, um die Beeinträchtigungen der Anwohner möglichst gering zu halten. Sogar einen Umzug habe man durch entsprechende Abstimmungen möglich gemacht. Lediglich zweimal habe es bei der Müllabfuhr Probleme gegeben. Dies sei im Sommer gewesen, „vielleicht war ein Ersatzfahrer nicht informiert“, meint Riedl.

Einige Restarbeiten sollen bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein. Um wieder Rasen auf Grundstücksflächen einzusäen, müsse allerdings das Frühjahr abgewartet werden.

Von Michael Schräer

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