100 Interessierte informierten sich über geplanten Windpark in der Söhre – Jeder kann sich beteiligen

Auch Bürger sollen den Nutzen haben

Interessiert: Die Mitglieder von zwei Kochclubs aus Dörnhagen informierten sich über den Windpark. Unser Bild zeigt zudem Prokurist Eugen Rittmeyer von den Städtischen Werken (Vierter von rechts) und Vorstand Christian Kulpe (vorn) von der Energiegenossenschaft Söhre. Foto: Wohlgehagen

Söhrewald / Fuldabrück / Lohfelden. In zwei Jahren soll der Windpark in der Söhre stehen. Jetzt pilgerten mehr als 100 Bürger zu Fuß oder mit dem Rad zum Standort am Warpel, um sich unter dem von den Städtischen Werken aufgestellten Windmessmast über die Details, Hintergründe und Ziele des Windparks zu informieren.

Die Kasseler Werke bieten den betroffenen Bürgern Teilhabe an Planung und Betrieb der vier bis fünf Windkrafträder an. „Das Investment für den geplanten Bürgerwindpark liegt bei 25 Millionen Euro“, sagte Prokurist Eugen Rittmeier, der an dem durchaus windigen Standort auch die Verwaltungsspitzen der drei Söhre-Gemeinden Söhrewald, Lohfelden und Fuldabrück und Christian Kulpe vom Vorstand der neu gegründeten Energiegenossenschaft Söhre willkommen hieß.

„Ich finde es gut, dass der wirtschaftliche Nutzen in der Region und beim Bürger bleibt“, sagte Robert Hahn (75) aus Dennhausen. Jeder Fortschritt verändere die Landschaft, sagte Angelika Pausch (59) über die 200 Meter hohen Riesen, die bald hoch über den Baumwipfeln Wind ernten sollen. „Wenn es die Energiewende geben soll, muss man das Kind beim Namen nennen“, fügte die Bürgerin aus Wellerode hinzu. Eugen Rittmeyer kündigte an, dass die Werke die Öffentlichkeit während der Mess- und Planungsphase über Teilergebnisse informieren werden. Infos: www.sw-kassel.de

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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