Hauskonzerte und Lesungen - Familie Witte lädt in Ahnatal ein zum literarischen Salon

Auch Förderung für junge Menschen

Unterhaltung mit Tradition: Gastgeberin Astrid Witte (Zweite von rechts) hatte zum literarischen Salon geladen. Matthias Krieger (rechts) las aus seinem Buch, für die musikalische Begleitung sorgten Louis Lindenborn am Flügel und Sängerin Claudia Riemann.

Ahnatal. „Herzlich willkommen.“ Astrid Witte steht in der weit geöffneten Tür. Mit strahlendem Gesicht empfängt sie ihre Gäste. In der Küche versorgen sich die Besucher mit Getränken, dann geht’s weiter ins Wohnzimmer, in das Familie Witte am Freitagabend zum siebten literarischen Salon geladen hatte. Bei Kerzenschein und gedämpftem Licht stehen die Gäste in kleinen Gruppen bei einem Glas Wein zusammen, plaudern und lachen. Ein buntes Sammelsurium an Stühlen und Sofas ist um den Flügel gruppiert und bietet für jeden der etwa 50 Besucher genug Platz. Viele kommen regelmäßig zu den traditionellen Hauskonzerten und Lesungen. „Das hat sich gut etabliert“, erklärt die Gastgeberin.

Zu den Klängen des „Fantasiestücks Nr. 2 Allegro vivace“ von Nils W. Gade verstummen langsam die Gespräche. Am Flügel sitzt Louis Lindenborn. Der 17-Jährige sorgte am Freitag für die musikalische Begleitung der Lesung. Diesmal stand etwas Besonderes auf dem Programm: ein Benefizabend zugunsten der Dagmar und Matthias Krieger-Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung zu fördern. Der Unternehmer Matthias Krieger war gekommen, um aus seinem Buch „Die Lösung bist Du“ zu lesen. Sieben Botschaften für nachhaltigen Erfolg beschreibt er dort, und die stellte er dem Publikum vor. Dazu gehören zum Beispiel: Gestalte Ziele als Wegweiser, begeistere dein Team sowie lebe und handele wertorientiert. „Jeder kann Erfolg haben, man muss es nur machen“, betonte Krieger.

Für einen besonderen Abschluss der Lesung sorgte Sängerin Claudia Riemann, die ihr „Kassel Lied“ zum Besten gab. Ein Auftritt mit Tradition. Vor sieben Jahren trat Claudia Riemann erstmals öffentlich auf - im Salon Witte.

Auf die Idee zu den Veranstaltungen kam Astrid Witte, nachdem sie selbst im Haus ihrer Klavierlehrerin vor Gästen vorgespielt hatte. „Da habe ich gedacht, so etwas könnten wir bei uns auch machen.“ Viele Musiker und Autoren hat Astrid Witte seither angesprochen, andere wurden ihr empfohlen oder meldeten sich von selbst. Und die Gäste? Die fragen mittlerweile von sich aus nach, wann wieder eingeladen wird - zum literarischen Salon. (pmi)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.