Straßensanierung abgeschlossen: Wieder freie Fahrt zwischen Hohenkirchen und Rothwesten

Auch Radler fahren jetzt sicherer

Straße frei: Karl-Heinz Werner (links) von der Straßenmeisterei Espenau räumt zusammen mit Ingo Schäfer von der Baufirma Bauer die ersten Barken weg - hier am Ortsausgang von Hohenkirchen. Fotos: Wewetzer

Espenau / Fuldatal. Schon mal durchgemogelt hatten sich in den vergangenen Tagen einige Autofahrer trotz Sperrung auf der Kreisstraße zwischen Hohenkirchen und Rothwesten. Denn die Bauarbeiten konnten wegen des guten Wetters früher abgeschlossen werden: Statt - wie ursprünglich geplant - im November, konnte die komplett erneuerte Straße schon gestern Morgen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

„Die Zeit der Holperstrecke ist vorbei.“

Landrat Uwe Schmidt

Rund eine Million Euro investierte der Landkreis Kassel in die Sanierung des 1,5 Kilometer langen Teilstücks, an dem sich auch die Kommunen Espenau und Fuldatal finanziell beteiligten. Den Löwenanteil der Kosten steuerte jedoch das Land Hessen mit 664 000 Euro bei. Der Kreis zahlte rund 285 000 Euro, Fuldatal für einen 280 Meter langen neuen Radweg von Rothwesten nach Gut Winterbüren knapp 88 000 Euro und Espenau für Kanalarbeiten für den Anschluss des neuen Baugebiets in Hohenkirchen rund 18 000 Euro (siehe auch Artikel unten).

„Die Zeit der Holperstrecke ist vorbei“, freute sich Landrat Uwe Schmidt gestern bei der Eröffnung. Das dürfte besonders für Radler eine gute Nachricht sein, die auf die landschaftlichen Reize oft verzichten mussten, weil sie während der Fahrt die Schlaglochpiste im Auge behalten mussten. Dazu kommt: Auch die Verkehrssicherheit hat sich verbessert, da die Straße auf die heute üblichen 5,50 Meter verbreitert wurde.

Prioritäten setzen

Zwar betonte der Landrat, dass eine Komplettsanierung oft preiswerter komme als regelmäßiges Flickwerk, machte aber doch klar, dass man „sich fragen muss, ob wir noch alle Straßen brauchen und wo wir Prioritäten setzen müssen“. Denn immerhin investiert der Landkreis in diesem Jahr fünf Millionen Euro in sein 313 Kilometer langes Kreisstraßennetz, wovon 1,5 Millionen Euro Zuschüsse auf Bund und Land entfallen, erläuterte Kreispressesprecher Harald Kühlborn.

Von Stefan Wewetzer

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