Grimmsteig: Organisatoren ziehen positive Bilanz

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Da geht es lang: Niestes Bürgermeister Edgar Paul (von links), Irmgard Janenzky (Wanderschule Nieste), Kaufungens Vizebürgermeisterin Doris Bischoff, Pia Hildebrandt von der Gemeinde Söhrewald und Helsas Bürgermeister Tilo Küthe präsentieren die neue Grimmsteig-Wanderkarte.  

Nieste / Kaufungen. Für den einzigen Wermutstropfen bei der Langstreckenwanderung am Wochenende auf dem Grimmsteig sorgten unbekannte Vandalen: Im Wald bei Hessisch Lichtenau-Reichenbach rissen sie die zur Orientierung in der Nacht angebrachten Lichter ab und zerstörten sie.

„Sie haben damit die Wanderer in Gefahr gebracht“, sagt Irmgard Janenzky (Nieste) vom Organisationsteam der Grimmsteigtage.

Ansonsten herrschte am Tag nach der Wanderpremiere eitel Sonnenschein bei den Machern der Mammuttour. „Wir sind mehr als zufrieden“, beschreibt ihr Kollege Horst Hoffmann (Kaufungen) das Gefühl des Teams, das sich bei seiner Arbeit auf 150 freiwillige Helfer stützen konnte. Die Rückmeldungen der Teilnehmer seien „allesamt positiv“ gewesen. Für das Orgateam steht daher fest: Die Grimmsteigwanderung soll zu einer alljährlich stattfindenden Attraktion werden. Die Zustimmung der Bürgermeister in der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Grimmsteig vorausgesetzt, wird es im Juni 2014 eine Neuauflage der Veranstaltung geben. Edgar Paul (SPD), Bürgermeister von Nieste, ist dafür, die Königsalm dauerhaft zum Start und Ziel zu machen. Er ist froh, dass alle Teilnehmer „gesund und munter nach Hause gekommen sind“. Sein Kaufunger Amtskollege Arnim Roß (SPD), der die 42-Kilometer-Tour absolvierte, schwärmt von der „großartigen Stimmung unter den Wanderern“. Seine Meinung zu den Grimmsteigtagen: „Auf jeden Fall fortsetzen.“

Die Bedenken, die es wegen der Nachtetappen gab, sind nun ausgeräumt. Die Organisatoren denken daher darüber nach, die Begrenzung auf 300 Teilnehmer abzuschaffen. „Ich denke, wir können in Richtung 400 denken“, sagt Hoffmann. Auch eine Erweiterung des Angebots hält er für denkbar. So sei vorstellbar, dass die lange Tour um eine Staffel-Wanderung erweitert wird. Dass am Wochenende auf der Langstrecke nur rund 25 Prozent der Teilnehmer ausgestiegen sind (bei vergleichbaren Touren geben 40 Prozent und mehr auf), führen die Organisatoren auch auf das umfangreiche Trainingsangebot zurück.

www.grimmsteig.de

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