Ausbau des Fulda-Radwegs: Landkreis gibt 35.000 Euro dazu

Unterstützung: Der Förderbescheid des Landkreises Kassel für den Radweg R 1 wurde übergeben. Unser Bild zeigt Armin Reiting (von links), Projektverantwortlicher in Fuldatal, Rudi Roy, Radverkehrsbeauftragter beim Landkreis Kassel, Bürgermeister Karsten Schreiber, Wolfgang Groß, Ordnungsamt Fuldatal und Uwe Koch, Fachbereich Verkehr und Sport beim Landkreis Kassel. Foto:  Shuhaiber

Fuldatal. Der Landkreis Kassel beteiligt sich mit 35.000 Euro an den Planungskosten in Höhe von 108.000 Euro für den Ausbau des Fulda-Radwegs R 1. Damit können die Arbeiten am Streckenabschnitt zwischen Kassel-Wolfsanger und Fuldatal-Simmershausen endlich beginnen.

Konkret geht es um den 2,5 Kilometer langen Bereich ab dem Landhaus Meister in Wolfsanger über das Restaurant Graue Katze und Roter Kater bis zur Kragenhöfer Brücke. Der Radweg wird auf drei Meter verbreitert und asphaltiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Oktober 2016 abgeschlossen sein. Werner und Elka Möller aus Bad Wildungen freuen sich jetzt schon auf die Neugestaltung. Das Ehepaar ist vier bis fünf Mal im Jahr auf dem Fulda-Radweg R 1 unterwegs: „Von der Landschaft her ist diese Strecke hier die schönste“, sagen die beiden, die auch häufig auf anderen Radwegen in der Region unterwegs sind.

Insgesamt kostet der Ausbau rund 735.000 Euro. Die Baukosten in Höhe von 627.000 Euro werden zu 80 Prozent vom Land Hessen übernommen. „Der Förderbescheid wird spätestens Anfang Dezember vorliegen, dann kann die Ausschreibung beginnen“, sagt Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU), der im Ausbau auch großes Potenzial für den Tourismus in Fuldatal sieht. Das bestätigt auch der Radbeauftragte des Landkreises, Rudi Roy: „Der Radweg hat eine überörtliche Bedeutung für den Tourismus und ist ein großer Wirtschaftsfaktor.“

Mit der Realisierung konnte auch der jahrelange Streit um die Zuständigkeiten und die Kostenübernahme zwischen der Gemeinde und dem Land Hessen beigelegt werden: Die Gemeinde Fuldatal kümmert sich um die Koordination und Vorfinanzierung des Fuldaradwegs, trägt aber unterm Strich mit 198.400 Euro nur rund 25 Prozent der Kosten.

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