Diskussion um neues Geschichtsmuseum

Ausschuss gegen einen Verkauf

AHNATAL. Mit Konsequenzen droht der Geschichts- und Heimatverein Ahnatal, wenn die Gemeindevertretung am Donnerstag, 17. Februar, gegen eine Umgestaltung des Feuerwehrgerätehauses Heckershausen als Geschichtsmuseum gestimmt werden sollte. Die Geschichtsarbeit würde zurückgefahren, der Verein in seiner Existenz infrage gestellt und die Heimatkundliche Sammlung aufgegeben.

Für den Fraktionsvorsitzenden der Ahnataler CDU, Rüdiger Reedwisch, geht das zu weit. „Die Gemeindevertretung soll anscheinend erpresst werden, um den Entschluss zugunsten des Geschichtsmuseums zu fassen, da machen wir nicht mit“, stellte er in der jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung fest. Der Antrag, das Gebäude zu verkaufen, wurde dennoch erneut bei zwei Ja- und drei Gegenstimmen abgelehnt.

Skepsis beim Haushalt

Bedeckt zeigten sich die Ausschussmitglieder bei der Zustimmungsempfehlung zum Haushalt. Nur ein Mitglied stimmte bei vier Enthaltungen dem Haushalt zu. Einig war man sich hingegen, den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hinsichtlich der Einrichtung eines Seniorenbeirates von der Tagesordnung für die Gemeindevertretung zu nehmen. Ein Seniorenbeirat wäre eine haushaltsrelevante Einrichtung, bei der über viele finanzielle Aspekte derzeit noch Unklarheit herrsche, hieß es.

Somit wird sich die neu gewählte Gemeindevertretung frühestens in der konstituierenden Sitzung im Juni mit der Thematik auseinandersetzen. (ptk)

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