Ausstellung im Ahnataler Rathaus zeigt Gemälde von Peter Matschke

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Stimmungsvolle Gemälde: Künstler Peter Matschke (links) und Bürgermeister Michael Aufenanger stießen auf die Ausstellung im Ahnataler Rathaus an.  

Ahnatal . Mal reisen, mal malen. Ich bin dann mal weg. Oder: Französische Reise-Impressionen. An Ideen für den Titel seiner Ausstellung hat es Peter Matschke wahrlich nicht gemangelt.

„Ich hätte eine Din A-4-Seite damit füllen können“, sagte der Künstler schmunzelnd bei der Ausstellungseröffnung im Ahnataler Rathaus. Schlussendlich nannte der 74-Jährige seine 42 Gemälde umfassende Bilderschau dann aber schlicht „Gemalte Impressionen“.

Bei der Betrachtung der akribisch genau gestalteten Werke in Öl, Aquarell und Acryl offenbart sich schnell Matschkes Leidenschaft für Frankreich. „Ich bin nun mal hin und weg von diesem Land“, gestand der Hobbykünstler bei der Vernissage.

Fasziniert vom besonderen Flair des Landes und seiner Kultur hat Matschke Bilder kreiert, die mit satten Farben, einem exakten Abbild von vermeintlichen Beiläufigkeiten sowie einer gelungenen Perspektive überzeugen. „Wir sind sehr froh, dass diese farbenprächtigen Werke unsere Wände zieren“, lobte Ahnatals Bügermeister Michael Aufenanger (CDU).

In Breslau geboren

Der in 1939 in Breslau geborene Matschke lebte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst in Bayern. Seine Lieblingsfächer der Schule machte er später zu seinem Beruf. Er studierte Gebrauchsgrafik und nahm nebenbei Gesangsunterricht. Schließlich entschied er sich für die Musik und wurde Opernchorsänger. Von 1966 bis 1996 sang er als Berufssänger im Opernchor des Staatstheaters Kassel, bevor er in 1999 nach Heckershausen zog. Im Ruhestand gewann die Malerei für ihn wieder an Bedeutung. (zms)

Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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