Heimat- und Geschichtsverein Fuldabrück feiert 25-jähriges Bestehen – Bilder bis Ende der Woche zu sehen

Ausstellung zeigt alte Wirtshäuser

Erinnerungen an Elternhaus: Martha Schweitzer (rechts) berichtete den derzeitigen Wirtsleuten Petra Crell und Bernd Gasmann von der elterlichen Gaststätte in Dörnhagen. Foto: Büntig

Fuldabrück: Mit einem Gottesdienst hat Pfarrer Dr. Freimut Schirrmacher die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Fuldabrücker Heimat- und Geschichtsvereins eröffnet.

Als Hauptaufgabe des Vereins hob Vorsitzender Rolf Mell das Bewahren und Weitergeben geschichtlicher Zusammenhänge hervor.

Bürgermeister Dieter Lengemann und Conny Häfner als Vorsitzende des Kuratoriums für alle Fuldabrücker Vereine und Verbände hoben in ihren Grußworten die besondere Bedeutung des inzwischen verstorbenen Vereinsgründers Heinz Gerlach hervor. „Er war ein wandelndes Geschichtsbuch und man hatte das Gefühl, er sei bei allen geschichtlichen Ereignissen persönlich mit dabei gewesen“, so Lengemann.

Im voll besetzten Saal des Bürgerhauses wurden als Gründungsmitglieder neben Einzelpersonen auch die TSG Dittershausen, der Landfrauenverein Denn-/Dittershausen und der Angelverein Hassia geehrt, die von Anfang an dem Heimat- und Geschichtsverfein angehören.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Eröffnung der Ausstellung „Fuldabrücker Wirtshausgeschichten“. Zu sehen sind 15 traditionsreiche örtliche Wirtshäuser, darüber hinaus gibt es allgemeine Informationen zur Bedeutung und Rolle der Wirtshäuser im dörflichen Leben.

Die aufwendig gestalteten Schautafeln luden zu Gesprächen ein und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen. So erzählte Martha Schweitzer (geborene Proll) den derzeitigen Wirtsleuten Petra Crell und Bernd Gasmann von ihrer Kindheit in der elterlichen Gaststätte in Dörnhagen.

Die Ausstellung kann noch bis Ende der Woche im Foyer des Fuldabrücker Rathauses in Dörnhagen besucht werden. (pbü)

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