A 44-Trasse im unteren Lossetal: Beratungen gehen Ende September weiter

Kaufungen / Kassel. Nach der Sommerpause kommt das Thema A 44 im unteren Lossetal wieder auf die Tagesordnung. Nach HNA-Informationen treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe (AG) Naturschutz und Anschlussstelle Kassel-Ost am Mittwoch, 30. September, zu ihrer nächsten Sitzung.

Die AG ist Teil des von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) ins Leben gerufenen Dialogverfahrens zum Autobahnbau.

Dem Vernehmen nach geht es in der Sitzung um zwei zentrale Themen. So wird die Straßenbaubehörde Hessen Mobil eine aktualisierte Verkehrsprognose für die A 44 vorstellen. Diese bezieht sich auf das im Jahr 2030 zu erwartende Verkehrsaufkommen. Die Prognose musste aktualisiert werden, weil die vorliegende Vorhersage, die sich auf das Jahr 2025 bezieht, angesichts des sich verzögernden Planungsprozesses keine ausreichende Arbeitsgrundlage mehr dargestellt.

Außerdem werden sich die Vertreter des Hessischen Verkehrsministeriums, von Hessen Mobil und den A44-Anrainerkommunen mit der Frage befassen, ob sich eine Verlegung der Anschlussstelle in Richtung Niederkaufungen mit dem FFH-Schutzgebiet zwischen den beiden Kaufunger Ortsteilen verträgt.

Zuletzt war in Kaufungen intensiv über eine Einhausung der A 44 diskutiert worden, um einen größtmöglichen Lärmschutz zu gewährleisten. Hessen Mobil räumte diesem Vorschlag mit dem Hinweis auf deutlich höhere Kosten allerdings kaum Chancen auf Verwirklichung ein. (ket)

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