Nach vielen Unfällen

Kommentar zur A7-Konferenz: Wo bleibt Hessen?

Eine Expertenrunde hat erörtert, wie die Zahl der Unfälle auf der A7 zwischen Kassel und Göttingen verringert werden könnte. Das Ergebnis kommentiert Peter Ketteritzsch.

Mit der A7-Konferenz gestern im Göttinger Kreishaus ist ein wichtiges Ziel erreicht worden: Es wird endlich über das Thema geredet, das Verkehrsteilnehmern, Anwohnern in den vom Umleitungsverkehr geplagten A7-Anrainerkommunen und damit auch den Politikern dort auf den Nägeln brennt. Auch dass es bereits Vorschläge gibt, wie man des Chaos Herr werden kann, ist positiv. Ein Tempolimit kann sicher dazu beitragen, die Autobahn sicherer zu machen. Allerdings bezogen sich Analyse und Vorschläge praktisch leider ausschließlich auf niedersächsisches Terrain.

Das ist kein Wunder, wenn maßgebliche Akteure aus Hessen nicht mit am Tisch sitzen. Weder die hessische Autobahnpolizei noch die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil waren eingeladen. Auch Vertreter der Großstadt Kassel saßen nicht am Tisch. Das muss anders werden. Nur länderübergreifende Lösungen werden bei einem länderübergreifenden Problem fruchten.

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