25 ehemalige Konfirmanden sahen sich in Großenritte wieder und tauschten Erinnerungen aus

Backpfeifen und Nachtwanderungen

Die goldenen Jubilare: Ilse Kuhnert (erste Reihe von links), Erika Grabowski, Elke Henschel, Marianne Grobecker, Elisabeth Alschinger, Otto Ohlwein, Marie Luise Schaubhut, Irmtraud Paul, Walter Schulze, Reinhard Mihr, Pfarrerin Ulrike Joachimi, dahinter stehen Inge Söhngen (von links), Monika Sauerland, Gerda Wöllenstein, Regina Rudolph, Ingrid Griesel, Inge Lange, Hannelore Jasper, Hermann Hempel, Walter Bartelmei , Willi Stiebich, Gerd Hornung, Werner Bracht, Robert Siebert und Karl Heinz Holzhauer. Foto: Dilling

Baunatal. Irmtraud Paul aus Großenritte hat ihren Konfirmandenunterricht als Wechselbad der Gefühle in Erinnerung: Im ersten Jahr habe der damalige Pfarrer Rose ein strenges Regiment geführt. „Da hat es noch Backpfeifen gesetzt“, erzählt die 63-Jährige.

Danach unterrichtete Pfarrer Kraushaar. „Der hat schöne Nachtwanderungen mit uns gemacht. Da haben wir gemerkt, dass eine neue Zeit anbricht.“ Die Friseurmeisterin hatte am Sonntag viel Zeit, sich mit 24 weiteren Mitkonfirmanden auszutauschen, die 1963 konfirmiert wurden. 42 Jungen und Mädchen waren es damals, die in schwarzen Anzügen und schwarzen Kostümen feierlich in die Kirche einzogen. Vier sind bereits gestorben.

Nach der Konfirmation hätten fast alle gleich eine Lehre begonnen, sagt Paul. Viele hätten später einen Job im neuen Volkswagenwerk ergattert. Das sei ein Glücksfall gewesen. Wie die meisten ihrer Mitkonfirmanden blieb Paul in Großenritte wohnen. Sie machte sich als Friseurin selbstständig. Den Betrieb hat inzwischen ihr Sohn übernommen. Die Jubilarin arbeitet aber noch häufig mit. (pdi)

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