Badrenovierung: In fünf Schritten zum Traumbad

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Mit einer Badrenovierung bringen Sie neue Farbe in Ihr Bad.

Schönheitskur für Ihr Badezimmer: Statt fensterloser, hochgefliester Nasszelle geht der Trend zum individuell eingerichteten Wohlfühlbad. Wir zeigen Ihnen einen Weg, wie Sie bei der Badrenovierung strukturiert vorgehen.

Im Durchschnitt bleibt ein Badezimmer 15 bis 20 Jahre lang unverändert. Fehlentscheidungen bei der Badrenovierung lassen sich deshalb nur schwer wieder ausbügeln. Überstürzen Sie nichts und planen Sie Ihr neues Bad Schritt für Schritt:

Schritt eins: Zeichnung machen

Bevor es mit der Badrenovierung losgeht, zeichnen Sie am besten zuerst einmal den Raum auf. Das macht sichtbar, wie viel Platz vorhanden ist und verdeutlicht die bisherige Aufteilung. Spielen Sie auf dem Papier alle Möglichkeiten durch. Überlegen Sie auch, ob Sie Ihr Bad mit einem anderen Raum verbinden könnten, um es zu vergrößern. Besonders gefragt sind derzeit offene Bäder, die nahtlos ins Schlafzimmer übergehen. Falls Sie kein Fenster haben, sorgt der der Einbau eines Oberlichtes zum Flur für mehr Helligkeit.

Schritt zwei: Wunschliste schreiben

Machen Sie sich eine Liste, was Ihnen bei der Badrenovierung wichtig ist und was Sie sich wünschen. Holen Sie sich dazu Anregungen, indem Sie zum Beispiel das Internet durchstöbern, in Zeitschriften blättern oder eine Badausstellung besuchen. Möchten Sie einen Doppelwaschtisch oder eine Fußbodenheizung? Könnten Sie auf eine Wanne verzichten? Haben Sie schon immer von einer ebenerdigen Dusche oder einem Whirlpool geträumt? Schreiben Sie zunächst alle Wünsche auf und sehen Sie dann, welche davon sich realisieren lassen.

Schritt drei: Nach Fördergeldern erkunden

Der Staat belohnt vorausschauende Bauherren. Wenn Sie Ihr Bad altersgerecht umbauen, werden Sie bei der Badrenovierung bezuschusst. Setzen Sie zudem auf erneuerbare Energien, zum Beispiel indem Sie eine solarbetriebene Warmwasseraufbereitung einbauen, können Sie mit zusätzlichen Fördergeldern rechnen. Informationen über aktuelle Förderprogramme erhalten Sie auf der Website der KfW-Förderbank und in der Fördermitteldatenbank.

Schritt vier: Angebote einholen

Sobald Sie eine Vorstellung davon haben, wie Ihr neues Bad aussehen soll und was es kosten darf, geht es an die Umsetzung. Wenn Sie sich selbst den Umbau nicht zutrauen, beauftragen Sie einen Innenarchitekten oder einen Sanitärhandwerksbetrieb, der Ihnen hilft. Ein guter Badplaner ist zu einem kostenlosen Vor-Ort-Informationstermin bereit, geht auf Ihre Vorstellungen ein und kennt sich mit den aktuellen Produkten aus.

Holen Sie einen schriftlicher Kostenvoranschlag ein. Dieser ist kostenlos und unverbindlich. Wenn Sie Preissicherheit haben möchten, treffen Sie eine Festpreisvereinbarung. Es lohnt sich, die Preise zu vergleichen. Auch im Internet finden Sie seriöse Sanitärfachgeschäfte wie Reuter, Duschmeister oder Hagebau.

Schritt fünf: Auftrag vergeben

Vereinbaren Sie mit der Auftragsvergabe unbedingt den Zeitraum für die Badrenovierung. Besprechen Sie die Abläufe und klären Sie, wann Sie den Nachbarn wegen Beeinträchtigung durch die Bauarbeiten benachrichtigen sollten. So vermeiden Sie unnötigen Stress.

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