Neues Quartier in Altenbauna: Bis zu 140 Wohnungen sind geplant

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Wohnen am Bach: Ein solches Mehrfamilienhaus will die Großenritter Firma Hoefer Architekten im Stadtpark-Areal errichten. Hinten rechts ist die Bauna angedeutet.

Baunatal. Mitte nächsten Monats könnten die ersten Investoren mit dem Bau von Häusern im neuen Wohnquartier Stadtpark in Altenbauna loslegen. Denn in seiner Sitzung am 12. November will das Baunataler Stadtparlament die Grundstücksverträge mit zwei von sechs Bauträgern absegnen.

Die Namen dieser Unternehmen will das Rathaus erst nach dem vorbereitenden Beschluss des Magistrats Ende Oktober nennen.

Bis zu 140 Wohnungen sollen zwischen Altenritter Straße und Bauna, wo einst Pavillons der Theodor-Heuss-Schule (THS) standen, Platz finden. Die Baustraße ist fertig.

Das Quartier stößt auf großes Interesse, „wir haben ständig Anrufe“, sagt Klaus-Peter Metz, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaftsförderung, Finanzen und Stadtmarketing. Schon 2011 hatten sich im Rathaus 500 potenzielle Käufer und Mieter gemeldet. Die Liste der sechs Bauträger, die Flächen in Option haben, ist dort weiter erhältlich.

Einzug ab 2014

Eigentlich sollte sich das 18.000 Quadratmeter große Areal über einen Zeitraum von mehreren Jahren füllen. Doch die große Nachfrage nach den Wohnungen nahe Stadtzentrum, Park und Sportanlagen wird wohl bewirken, dass es schneller geht. Investoren, die bereits einen Bauantrag laufen haben, was rechtlich vor dem Kauf eines Grundstücks erlaubt ist, könnten noch vor Jahresende beginnen. Doch realistischer ist, dass die Bauarbeiten 2013 starten und 2014 die ersten Bewohner einziehen.

Neben Kaufverträgen, die ab 105.000 Euro Wert durchs Parlament müssen, schließt die Stadt städtebauliche Kontrakte mit den Bauträgern ab. Darin wird festgehalten, dass alle Wohnungen barrierefrei sein und mit Fernwärme beheizt werden müsen, dass der energetische Standard 15 Prozent besser sein muss, als es die Energiesparverordnung vorgibt, und dass Tiefgaragen gebaut werden – auch wenn das wegen der nahen Bauna nicht einfach zu realisieren sein wird. „50 Prozent der Autos sollen unter die Erde“, sagt Metz.

Verschieden große Einheiten

Ziel der Stadt ist ferner ein Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen, aus verschieden großen Einheiten für Senioren ebenso wie Familien. „Kleine bezahlbare Wohnungen müssen auch dabei sein“, betont Metz. Das werde in einem der beiden Verträge mit jedem Investor vereinbart. Zudem können sich kleine Dienstleister wie Friseur, Physiotherapeut oder Kosmetikerin – interessant auch fürs nahe Altenzentrum – ansiedeln.

Mit dem Anlegen der Baustraße hat die Stadt die Erschließung des Geländes abgeschlossen. Vorher waren Wasser-, Kanal- und Fernwärmeleitungen in die Erde gekommen. Dafür und für den Abriss der THS-Pavillons investierte die Stadt 1,2 Millionen Euro.

Von Ingrid Jünemann

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