Die DRK-Klinik Kaufungen wird erweitert: 24 Zimmer mit 48 Betten und neue Funktionsräume entstehen

Bald Platz für mehr Patienten

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Abriss: An der Westseite entstehen Zimmer und Funktionsräume. Fotos: Oschmann 2/Archiv 1

Kaufungen. Die Bauarbeiten an der DRK-Klinik Kaufungen laufen auf Hochtouren. Der zweite Bauabschnitt hat begonnen. Im ersten Bauabschnitt von 2005 bis 2007 waren für 4,4 Millionen Euro der Eingangsbereich und die Cafeteria neu gestaltet worden.

Das am Rande des Kaufunger Waldes gelegene Fachkrankenhaus für Geriatrie (Altersheilkunde) soll erweitert und modernisiert werden. 24 neue Patientenzimmer mit 48 Betten sind geplant, erläutert Dr. Hans Milerski, seit 2000 Chefarzt in Kaufungen.

Zweibettzimmer seien die Regelleistung, neun der 24 Zimmer seien als Einbettzimmer konzipiert, erklärt er. Auch neue Therapie- und Gemeinschaftsräume soll es geben. Die zum Haus gehörende Tagesklinik soll im Hauptgebäude untergebracht werden.

In den 70er-Jahren wurde die um 1900 als Lungenheilstätte gegründete Einrichtung kernsaniert, berichtet Verwaltungsleiter Norbert Schwarzer. Die Sanierung des historischen Gebäudes ist mit dem Denkmalschutz abgestimmt.

Die drei Stationen werden größer und moderner und mit je einem Therapieraum ausgestattet. Außerdem soll es in jeder Station einen Ort für Treffen von Patienten und Angehörigen geben.

Im ebenerdigen Bereich wird eine eigene neue Abteilung mit Funktionsräumen für Krankengymnastik und Logopädie sowie Diagnoseverfahren wie Endoskopie, Ultraschall und digitales Röntgen eröffnet.

Für die Tagesklinik mit maximal zehn Plätzen ist eine Dachterrasse vorgesehen.

Der Umbau bringe sozusagen alles unter einem Dach zusammen und damit kürzere Wege für Patienten und Personal, sagt Verwaltungsleiter Norbert Schwarzer.

Etwa zweieinhalb Jahre sind für den zweiten Bauabschnitt veranschlagt. Bei einem historischen Gebäude sei man aber vor Überraschungen nie sicher, betont Schwarzer.

Im dritten Bauabschnitt soll dann für 3,5 Millionen Euro das restliche Gebäude saniert werden. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt betragen 6,5 Millionen Euro, von denen das Land mit knapp sechs Millionen Euro den Löwenanteil übernimmt; das Deutsche Rote Kreuz als Träger beteiligt sich mit 740 000 Euro. Die lichte Architektur des Neubaus spiegele das Leitbild der Klinik wider, sagt Chefarzt Milerski. Es gehe darum, dass möglichst viele Patienten nach der Behandlung wieder selbstständig leben können. HINTERGRUND

Von Sabine Oschmann

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