Arbeiten sollen bis November dauern

Bald Stadtgarten statt Tristesse in der Fußgängerzone

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Leere Fläche in der Fußgängerzone: Hier wird zunächst die Decke der darunter liegenden Tiefgarage abgedichtet, ehe ein Stadtgarten angelegt werden kann. Vorn links der Abgang zur Garage, der auch ansehnlicher werden soll. 

Baunatal. Nein, es entsteht kein Tennisplatz, und es wird auch keine Skateranlage mitten in der Stadt gebaut. Auf einer betonierten Fläche in der Baunataler Fußgängerzone nahe der katholischen Kirche soll vielmehr ein Stadtgarten geschaffen werden.

Er ist einer der Bausteine zur optischen Aufwertung der City. Kosten dieses Teilprojekts: 360.000 Euro.

Einen weiteren Mosaikstein stellt die Grünfläche dar, die hinter der alten Post entstehen soll, wenn diese zu einem Sozialzentrum umgebaut ist. Später, aber wohl erst nach 2014, soll auch der Marktplatz verschönert werden.

Für den Stadtgarten muss zunächst die Decke der darunter liegenden Tiefgarage abgedichtet werden – deshalb sieht man zurzeit eine große helle Fläche. Vorher waren Bäume dort entfernt worden, ebenso steinerne Einbauten vor den Wohnhäusern in dem Quartier.

„Wir wollen eine Art Wohlfühlcharakter schaffen“, sagt Rathaus-Sprecher Thomas Briefs. Dazu sollen Beete, Hecken und weiteres Grün, Bänke, eingehauste Müllbehälter, Fahrradständer und ein Spielbereich beitragen. Außerdem soll ein hässlicher Abgang zur Tiefgarage neu gestaltet werden.

Posthof: So ähnlich soll der Platz an der Marktstraße später aussehen.

Grundlage der Pläne war ein sogenannter Freiraumwettbewerb, das Ergebnis wurde den Anwohnern vorgestellt. „Der Entwurf stieß auf positive Resonanz“, bilanziert Briefs. Bis November soll die Verschönerung des Entrees der City nahe katholischer Kirche und Haltestelle Stadtmitte abgeschlossen sein.

Ein begrünter Platz, den man über breite Stufen erklimmen kann, den Rollstuhlfahrer aber auch auf ebenem Wege erreichen, soll hinter der alten Post an der Marktstraße entstehen. Bislang jedoch wird erst einmal das Gebäude selbst umgebaut und die Postgasse aufgemöbelt.

Von Ingrid Jünemann

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