„Bambi“ wartet im hohen Gras auf die Mutter

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Schauenburg. Ein Rehkitz im hohen Gras - dieses tolle Bild gelang HNA-Fotograf Andreas Fischer in der Nähe der Autobahn 44 bei Hoof.

Erste Vermutung könnte sein: Das „Bambi“ hat keine Mutter mehr. Das aber ist in der Regel nicht der Fall. sagt Michael Conrad, Pressesprecher des Regierungspräsidiums und damit auch der Oberen Jagdbehörde, zudem selbst Jäger. Die Ricke lasse das Kitz vielmehr zurück, um Futter zu suchen.

Er erklärt zudem, warum sich Kitze regelrecht einrollen, indem sie Beine und Kopf unter den Körper ziehen. So hinterlassen sie kaum Duftspuren, die Feinde wie Fuchs und Wildschwein anziehen könnten. Bei Gefahr fiepen Rehkitze, um die Mutter zu rufen. Ein solches Geräusch weise also auch nicht auf ein verlassenes Tierkind hin.

Conrad mahnt: Ein Rehkitz unbedingt in Ruhe lassen und nicht anfassen, sonst wird es von der Ricke verstoßen. Conrad rät, bei echter Gefahr den Revierförster oder die Polizei zu benachrichtigen. (ing)

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