Laufgemeinschaft Fuldatal lud zum Volkslauf ein - 416 Läufer gingen trotz Schneeregen auf die Strecken

Bambini machten den Auftakt

Daumen hoch: Linus (von links), Noah und Moritz waren vom Lauf begeistert und liefen die 1000 Meter am schnellsten.

Fuldatal. Etwas aufgeregt schauen die Jüngsten der 416 Teilnehmer beim 38. Volkslauf zu Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber.

Der hockt sich auf den nassen Rasen, ermuntert die Nachwuchssportler im Alter von fünf bis sieben Jahren und schlägt die Startklappe zusammen. Nicht einmal drei Minuten brauchen die elf Bambini für die 400 Meter. Die Gewinner Tom Wagner und Jil Kaiser laufen sogar schon nach 1:42 Minuten ins Ziel. Eine halbe Stunde später rennen die Väter der jungen Läufer auf der 11,5-Kilometer-Strecke um den Tagessieg.

Doch nicht nur die Kinder machten das Sporterlebnis an der Hasenhecke zur Familiensache. Es herrschte unter allen Läufern ein familiärer Umgang.

Applaus beim Zieleinlauf

Beim Zieleinlauf wurde geklatscht, auf der Strecke im fairen Wettstreit um Sekunden gekämpft, ehe abschließend beim für die Läufer kostenlosen Weizenbier über das Erlebnis geredet wurde. Damit der Volkslauf in dieser Form über die Bühne gehen konnte, setzte die ausrichtende Laufgemeinschaft (LG) Fuldatal auf ihre Gemeinschaft und ihre Erfahrung.

60 Helfer befanden sich im Einsatz. „Es ist etwas Besonderes, hier zu laufen. Aber natürlich helfe ich auch“, erzählte der 14-jährige Fuldataler Biarne von der LG, der zunächst die 1000 Meter absolvierte und danach durch die Sporthalle wuselte und sich für keine Arbeit zu schade war. Auch die anderen Fuldataler waren eifrig: 25 Kuchen wurden gespendet und 150 Baguettes geschmiert. Bereits zwei Tage vor dem Lauf hatte die Seniorengruppe die fünf angebotenen Strecken abgewandert. Trotz Schneeregen gab es keine problematischen Stellen. „Gemessen am Wetter und der Tatsache, dass wir noch Ferien haben, ist eine solche Teilnehmerzahl sehr erfreulich“, lobte Mitorganisator Reinhard Wiesner. (ptk)

Von Tobias Kisling

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