Bauhof-Umzug brächte Nachteile

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Der städtische Bauhof bleibt im Aueweg: Unser Bild zeigt Teile des Gebäudekomplexes durch die Scheibe und im Spiegel einer Kehrmaschine.

Baunatal. Die Idee der Rengershäuser SPD klang verlockend: Wenn die Autobahnmeisterei aus ihren Gebäuden im Buchenloh auszieht, was frühestens 2013 der Fall sein wird, dann könnten die Bauhöfe von Stadt und Stadtwerken Baunatal dort zusammengelegt werden.

Sie hätten ein größeres Gelände, würden aus Wohngebieten verschwinden, Verkehr lasse nach, das Streusalzsilo sei größer.

„Ein guter Gedanke“, sagt auch Bürgermeister Manfred Schaub (SPD). Doch eine Prüfung habe ergeben: Statt der Vorteile überwiegen die Nachteile.

Der städtische Bauhof liegt im Aueweg in Altenbauna, der Betriebshof der Stadtwerke an der Niedensteiner Straße in Großenritte. Eine Zentralisierung bedeute keinen Synergieeffekt, so Schaub. Denn die Wege würden länger, weil der größte Teil des Arbeitsgebiets im Bereich Altenbauna/Altenritte/Kirchbauna/Großenritte liege.

Vor allem aber wäre die Investition für Kauf und Umbau des Komplexes im Buchenloh mit 2,5 Millionen Euro zu hoch, sagt der Rathauschef.

Hinzu komme, so argumentiert Schaub am Beispiel des Bauhofs im Aueweg: Das heute genutzte Gelände sei wohl kaum zu verkaufen. (ing)

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