Bauland-Quoten: SPD in Baunatal räumt Risiko ein, hält aber an System fest

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Reiner Heine

Baunatal. Im Streit um die Bevorzugung von Bauherren aus Großenritte und dem übrigen Baunatal bei der Vergabe von Bauplätzen in dem neuen Baugebiet „Weißes Feld" räumt auch die Mehrheitsfraktion der SPD im Stadtparlament ein, „dass die Anwendung von Einheimischen-Modellen aus Sicht des EU-Rechts nicht unproblematisch ist.

Die Richter des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg seien der Meinung, dass eine einseitige Bevorzugung ortsansässiger Familien andere EU-Bürger diskriminiere, sagte Fraktionschef Reiner Heine.

Die SPD sieht daher einem möglichen Rechtssstreit zuversichtlich entgegen, so Heine. Seine Fraktion unterstütze das Baunataler Modell weiterhin mit Nachdruck. Viele Familien aus der VW-Stadt seien schon jetzt gezwungen, in andere Kommunen auszuweichen, weil sie keine geeigneten oder bezahlbaren Bauplätze in Baunatal finden. (ket)

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