Beim Schichtwechsel von VW wird’s eng

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Ganz schön eng: Auf der einen Fahrbahnseite stehen nun die Stahlstützen, die die Fahrbahn der Autobahn im Notfall auffangen sollen. Auf der anderen Seite wird der Verkehr in beiden Richtungen durchgeleitet.

Baunatal. Wenn bei VW ein Schichtwechsel ansteht, dann wird es eng auf den benachbarten Straßen. Auf der Hauptzufahrt zum VW-Werk in Baunatal beispielsweise steht seit kurzem nur noch eine verengte Fahrspur zur Verfügung.

Die unübersichtliche Verkehrssituation sorgt bei einigen Autofahrern für Unmut. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

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Fahrt durch die Baustelle

Das Land Hessen errichtet unter der Autobahnbrücke bei Rengershausen sowie unter der benachbarten Brücke auf der Zufahrt ins Buchenloh für 430 000 Euro Stützkonstruktionen. Die Bauwerke der A 49 bröckeln nämlich seit geraumer Zeit vor sich hin. Das war bei einer Routinekontrolle vor zwei Jahren festgestellt worden.

Durch den Aufbau der Träger samt Stützen fällt auf den Straßen darunter jeweils eine von zwei Fahrspuren weg. Der Verkehr wird daher über die verbleibende Fläche in beide Richtungen geleitet. Eine enge Geschichte. Insbesondere unter der zweiten Brücke, da gibt es für beide Richtungen sogar nur noch eine Fahrspur.

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Blick auf die Baustelle

Die Autofahrer müssen wohl längere Zeit mit diesen Einschränkungen leben. Die Stützen, die bei einem Absacken der Autobahn die Fahrbahn abfangen sollen, blieben auf unbestimmte Zeit stehen, sagt Horst Sinemus von Hessen Mobil. Das Planungsverfahren für den angestrebten Neubau der Brücken beinhalte nämlich soviele Schritte, dass man jetzt noch keine Prognose abgeben könne. „Das bleibt“, sagt der Sprecher.

Von Sven Kühling

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